26.03.2024

Aus gegen Berlin

Aus gegen Berlin

Die Adler Mannheim sind im Rennen um die deutsche Meisterschaft im Viertelfinale ausgeschieden. Das Team von Cheftrainer Dallas Eakins unterlag im fünften Spiel den Eisbären Berlin mit 2:3 und verliert die Serie somit mit 1:4. Die Hauptstädter ziehen damit ins Halbfinale ein, während für die Adler die PENNY DEL Saison 2023/24 beendet ist. Die Mannheimer Treffer erzielten Matthias Plachta und John Gilmour.

Im ersten „Do-or-Die“-Spiel erwischten die Adler einen schlechten Start. Nach 59 Sekunden traf Julian Melchiori zur Eisbären-Führung. Der frühe Rückstand tat den Gästen nicht gut, die Mannschaft um Kapitän Denis Reul wirkte verunsichert. Leo Pföderl hätte beinahe das 2:0 erzielt, Arno Tiefensee behielt aber die Übersicht (4.). Kurz darauf legten die Adler ihre Anfangsnervosität ab und kamen besser in die Partie. In Überzahl zielte John Gilmour aus dem Slot zu hoch (11.), Ryan MacInnis traf nur das Außennetz (12.). Versäumtes holte schließlich Matthias Plachta nach: Einen Schuss von Gilmour fälschte Mannheims Angreifer unhaltbar ab – 1:1 (18.).

In der Anfangsphase des Mittelabschnitts blieben klare Torchancen zunächst aus. Erst ab der 25. Minute nahm die Partie wieder Fahrt auf. Dabei hatten die Adler die besseren Möglichkeiten, doch Linden Vey, Kris Bennett (26.) und Tyler Gaudet (28.) ließen aussichtsreiche Gelegenheit liegen. Als die Eisbären zur Hälfte des Spiels in doppelter Überzahl auf dem Eis standen, traf Zach Boychuk zum 2:1 (31.). In der Folge taten sich die Adler schwer, Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Stefan Loibl hatte kurz vor Drittelende noch die beste Chance auf den Ausgleich, seinen Schuss parierte jedoch Jake Hildebrand mit der Schulter (38.).

Zu Beginn des letzten Drittels hatten zunächst die Eisbären mehr vom Spiel. Yannick Veilleux zielte frei vor Tiefensee zu ungenau (43.), Pfördels Schuss (44.) vereitelte Mannheims Schlussmann ebenso wie den Abschluss von Morgan Ellis und den Rebound von Veilleux (beide 46.). Erst eine Überzahlsituation hauchte den Adlern wieder Leben ein, doch an Hildebrand war zunächst kein Vorbeikommen. Ein weiteres Powerplay brachte aber schließlich den ersehnten Erfolg. John Gilmour war am langen Pfosten erfolgreich (55.). Doch die Freude währte nur kurz, denn Boychuk war mit einem platzierten Schuss vom rechten Bullykreis erfolgreich und traf zum 3:2-Endstand.

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