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Saison 06/07 - Double 2007 - Eine nahezu perfekte Saison

Am 17. April 2007 ging für die Adler mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft eine Saison zu Ende, die 13 Monate zuvor schon begonnen hatte. Nach dem erstmaligen Verpassen der Play-Offs in der Saison 2005/06 machten sich die Verantwortlichen um Manager Marcus Kuhl an die Arbeit. Headcoach Greg Poss arbeitete das Sommerprogramm aus und leitete die Einheiten mit den in Mannheim verbliebenen Spielern. Marcus Kuhl sondierte den Spielermarkt und bewies mit den Neuverpflichtungen ein glückliches Händchen. Kein einziger Fehleinkauf sollte während der Saison ausgemacht werden. Die Puzzle-Teile haben allesamt ineinander gepasst.

Eine intensive, aber vor allem harmonische Vorbereitungsphase, endete am 8. September mit dem ersten Saisonspiel in der ausverkauften SAP Arena. Der Erzrivale, die Frankfurt Lions, waren gleich am ersten Spieltag der Gegner der Adler. Ein überzeugendes 3:0 gab bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einen Vorgeschmack auf eine ganz starke Vorrunde der Adler. Die Mannschaft von Greg Poss und Teal Fowler spielte sich schnell zurück in die Herzen der Adler-Anhänger und eilte von Sieg zu Sieg. Auch in fremden Hallen überzeugte das offensive Powereishockey und sorgte für eine entsprechende Punktausbeute. Nach der Vorrunde standen die Adler mit neun Punkten Vorsprung souverän an der Spitze der DEL-Tabelle und starteten als Favorit in die Play-Offs.

Der Gewinn der Vorrunde ist zwar kein offizieller Titel, aber dennoch war dies der zweite Erfolg der Adler in der laufenden Saison. Bereits am 20. Februar konnten die Cracks der Adler den Gewinn des Deutschen Eishockey Pokals feiern. In einem dramatischen Finale bezwangen die Mannheimer die Kölner Haie in der Overtime mit 6:5. Schon hier deutete sich an, welcher Orkan losbrechen würde, wenn die Adler die Saison mit der Deutschen Meisterschaft krönen könnten.

Der Schlussspurt auf dem Weg zum fünften DEL-Titel und der sechsten Mannheimer Meisterschaft begann am 16. März, und auch dieses Mal standen wieder die Frankfurt Lions am ersten Spieltag, dieses Mal der Play-Offs, als Gegner auf Mannheimer Eis. Im ersten Drittel brannten die Adler ein Feuerwerk ab, so dass es dem Gegner teilweise schwindelig wurde. Doch war dieses Drittel das einzige in der gesamten Viertelfinalserie, das so einseitig verlaufen war. Beide Teams begegneten sich fortan auf Augenhöhe, wobei die Adler bis auf ein Spiel die Sache fest im Griff hatten. Das zweite Auswärtsspiel in Frankfurt gaben die Adler bei einer komfortablen 3:0-Serienführung ab, um dann im fünften Spiel in der SAP Arena den Halbfinaleinzug klar zu machen. Die Lions hatten sich als äußerst unangenehmer Gegner entpuppt und den Adlern alles abverlangt. Sie blieben dann auch das einzige Team in den Play-Offs, dem ein Sieg gegen die Adler gelang.

Die Kölner Haie im Halbfinale wurden auch aufgrund des Spielplans in Rekordzeit eliminiert. Nur vier Tage dauerte die Serie der alten Rivalen, von Sonntag bis Mittwoch. Mit 7:2, 6:4 und 2:0 fertigten die Adler die Haie ab und warteten auf den Finalgegner. Dass dies nicht die DEG Metro Stars waren, war eine kleine Überraschung, aber brachte zusätzliche Brisanz ins Finale 2007. Denn es war die Neuauflage des Finales von 1999, das die Adler gegen Nürnberg in fünf dramatischen Spielen am Ende glücklich für sich entscheiden konnten. Für die Ice Tigers sollte die 2007er Serie die große Revanche bringen. Doch zu selbstbewusst, zu stark, zu kompakt präsentierten sich die Adler in dieser Finalserie. Mit 3:0-Siegen (3:2 n.V., 6:2, 5:2) setzten sich die Cracks um Kapitän René Corbet durch und feierten am 17. April 2007 den verdienten Gewinn der sechsten Deutschen Meisterschaft.


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