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Hielt im Hinspiel den Sieg für seine Mannschaft fest: Maxim Samankov.

Die Adler sind bereit für Grodno

26. August 2015

Obwohl sich die Adler beim weißrussischen Vertreter HK Neman Grodno zahlreiche Chancen erspielten, stand am Ende ein enttäuschendes 0:2 auf der Anzeigetafel. Dass die Mannschaft es besser kann, bewies sie zwei Tage später. Gegen HC Vitkovice Steel Ostrava stimmte nicht nur die Art und Weise, wie sie auftrat, sondern auch das Ergebnis: Mit 2:1 fuhren die Adler die ersten Punkte ein. Am morgigen Donnerstag, den 27.08.15, kommt Grodno für das Rückspiel in die SAP Arena und der deutsche Meister hat sich einiges vorgenommen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.


„Wir sind nicht ins Spiel gekommen und haben die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, nicht aufs Eis gebracht“, blickte Martin Buchwieser unzufrieden auf das Spiel in Grodno zurück. Andrew Joudrey ging es genauso: „Wir haben sehr zurückhaltend gespielt und geschaut, was der Gegner macht statt unser Spiel umzusetzen. Das war aber auch ein Weckruf für uns. Wir haben gesehen, wie wir auftreten müssen.“

Und das brachten die Adler zwei Tage später im Spiel gegen Vitkovice direkt aufs Eis. „Wir haben in Ostrava die richtige Reaktion gezeigt und uns durchgesetzt“, war Marcus Kink stolz auf die Mannschaft, die sich für ihre Leistungssteigerung mit drei Punkten belohnte. Diese Zähler sind nicht nur im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde wertvoll, sie gaben zusätzlich auch noch weiteres Selbstvertrauen für das Rückspiel gegen Grodno.

„Dann bleiben die Punkte hier in Mannheim“

„In Mannheim haben wir unsere Fans im Rücken. Das ist unsere Arena und hier fühlen wir uns wohl. Wenn wir das zeigen, dann bleiben die Punkte auch hier in Mannheim“, erhofft sich der Kapitän der Adler einen zusätzlichen Schub von den Rängen der SAP Arena. „Wir müssen mit der gleichen Energie, Intensität und dem Fokus aus dem Vitkovice-Spiel antreten. Dann wird es Grodno schwer haben“, ergänzte Angreifer Andrew Joudrey.

Damit das gelingt, hat das Trainerteam um Greg Ireland beide Auswärtsspiele mit der Mannschaft aufgearbeitet. „An was genau wir gearbeitet haben, möchte ich jetzt natürlich nicht verraten“, wollte sich Marcus Kink nicht in die Karten schauen lassen. Im Gegensatz zu Martin Buchwieser: „Wir wissen jetzt ganz genau, was wir machen müssen, um zu gewinnen: Ein Tor mehr schießen als der Gegner“. Mit dieser Einstellung sind die Adler definitiv bereit für Grodno.

Laola1.tv ist am Donnerstagabend wieder live vor Ort und überträgt das dritte Gruppenspiel der Adler im Livestream unter http://www.laola1.tv/de-de/live/adler-mannheim-hk-neman-grodno/371827.html.

Marcus Kink hat beste Sicht beim 1:0 durch Brent Raedeke.

Adler in Europa – 2.434 Kilometer in vier Tagen

24. August 2015

Den Auftakt in der Champions Hockey League haben die Adler hinter sich gebracht. Einer unnötigen 0:2-Niederlage gegen HK Neman Grodno in Weißrussland folgte ein versöhnlicher Abschluss mit dem 2:1-Sieg über HK Vitkovice Steel Ostrava in Tschechien. Doch nicht nur wegen der Ergebnisse und der damit verbundenen guten Ausgangslage für die beiden Rückspiele in der SAP Arena wird der Trip den Kufencracks lange in Erinnerung bleiben.


Als die Losfee bei der Auslosung für die CHL-Gruppenspiele Grodno zog, war den Adlern schon bewusst, was für eine Tour da auf sie wartet. Zwischen der weißrussischen Stadt kurz hinter der Grenze zu Polen und Mannheim liegen schlanke 1.150 Kilometer. Mit einer Chartermaschine machten sich Kapitän Marcus Kink und Kollegen am Donnerstagmorgen auf die anstrengende Reise.

Metropolit fiebert auf der Couch mit

Für die Strapazen wurden die Adler dann aber im Grodno Ice Sports Palace mit einer tollen Stimmung entschädigt. „Die Arena war ausverkauft und die Fans haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt“, haben 2.500 lautstarke Zuschauer bei Brent Raedeke einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Weniger zufrieden war der Stürmer natürlich mit dem Ergebnis: „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Vieles lief schon sehr gut, außer das Toreschießen.“

Während sich unsere Jungs auf dem Eis Chance um Chance erspielten, fieberte Glen Metropolit in Mannheim auf der Couch mit. Eine Rippenfraktur setzt unseren Routinier derzeit außer Gefecht, er musste auf die Reise verzichten. „Ich habe richtig Lust auf CHL-Eishockey und hätte den Trip gerne mit den Jungs gemacht“, war die Enttäuschung beim 41-Jährigen groß. Die 0:2-Niederlage trübte seine Laune zusätzlich: „Wir konnten unsere Chancen leider nicht nutzen und Grodnos Torhüter hat ein richtig starkes Spiel gemacht.“

Raedeke erzielt den ersten CHL-Treffer

Viel Zeit blieb aber nicht, um sich mit dem Auftaktspiel zu beschäftigen. Am Morgen nach dem Match ging es für Adler schon wieder weiter, diesmal ins 570 Kilometer entfernte Ostrau. Der Gegner am östlichen Zipfel Tschechiens: HC Vitkovice Steel Ostrava. Gegen den zweifachen Meister machten die Adler es dann besser als gegen Grodno. Von Beginn an druckvoll, erspielten sie sich zahlreiche gute Möglichkeiten und nutzen diese auch. Raedeke erzielte den ersten CHL-Treffer der Blau-Weiß-Roten in dieser Saison, Martin Buchwieser staubte elf Minuten vor dem Ende zum 2:1-Siegtreffer ab.

„In Ostrau haben wir es besser gemacht“, waren sich Raedeke und Metropolit einig. Mit wertvollen drei Punkten im Gepäck setzten sich die Adler dann am Sonntag zum letzten Mal für diesen Trip in den Flieger. Von Ostrau ging es nach Stuttgart, von dort per Mannschaftsbus zurück nach Mannheim. 2.434 Kilometer legte das Team damit in nur vier Tagen zurück. „Es hat Spaß gemacht. So einen Trip habe ich bisher noch nicht erlebt“, fiel Raedekes Fazit trotz der Strapazen positiv aus. Kein Wunder, für Spaß hatte er mit seinem Treffer schließlich höchstpersönlich gesorgt.

Daumen hoch für die neuen Trikots: Jochen Hecht, Marcus Kink und Ronny Arendt.

Neue Trikots ab Freitag erhältlich

20. August 2015

Farben bekennen, das ist ab Freitag, dem 21. August, auch in den Trikots der Saison 2015/16 möglich. Dann ist die neue Arbeitskleidung von Marcus Kink, Jochen Hecht und Co. erhältlich.

Heim-, Auswärts- und Alternativtrikot bekommt Ihr wie gewohnt im Adler City Store (Friedrichsplatz 6, 68165 Mannheim) und unseren Fanshops in der SAP Arena oder auf der Homepage. Die Trikots sind in den Größen XXS bis 4XL erhältlich. Die Preise liegen zwischen 50 und 79 Euro. Sollte Euer Wunschtrikot nicht auf Lager sein, könnt Ihr es natürlich bestellen.

Ebenfalls auf Bestellung erhältlich sind die Originaltrikots in den Größen L bis 4XL. Der Preis dafür beträgt 200 Euro. Bei bestellten Trikots ist mit einer Wartezeit von ca. 4 bis 5 Wochen zu rechnen.

Alle Dauerkarteninhaber erhalten einen zehnprozentigen Rabatt auf die Jerseys.

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