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Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther

06. Februar 2016

Nach zwei Jahren ohne Pre-Playoff-Teilnahme lechzen die Fans im Curt-Frenzel-Stadion wieder nach einer Saison, die nicht schon mit Abschluss der Vorrunde beendet ist. Die Chancen auf einen Platz unter den ersten zehn sind für die Augsburger Panther durchaus vorhanden. Aktuell liegen die Fuggerstädter sechs Punkte hinter den Adlern auf Platz zwölf, nur einen Zähler hinter den Zehntplatzierten Kölner Haien.

Sechs Mal musste Jeff Deslauriers in den ersten drei Duellen gegen die Adler hinter sich greifen, zwei der drei Spiele entschieden die Panther für sich.

Das Jahr 2016 hatte gut begonnen, fünf der ersten sechs Spiele des Jahres konnten die Panther für sich entscheiden, bis auf Platz acht hatte sich die Mannschaft von Trainer Mike Stewart wieder vorgearbeitet. Doch es folgten vier bittere Niederlagen: zwei deutliche Klatschen gegen den direkten Konkurrenten in Straubing sowie in Schwenningen, dazu zwei knappe Heimpleiten gegen München und Köln. Am Freitag im Heimspiel gegen Nürnberg gab es die fünfte Pleite in Folge, gegen die Ice Tigers setzte es eine 0:3-Heimniederlage.

Immer noch: vorne top, hinten flopp

Größtes Manko im Team ist immer noch die große Diskrepanz zwischen Offensive und Defensive. Im Vorwärtsgang stellen die Schwaben um die Topscorer Jon Matsumoto, Andrew LeBlanc und Benjamin Hankowski den zweitbesten Sturm der Liga, doch keine andere Mannschaft in der Liga hat mehr Gegentore kassiert als Augsburg.

Augen auf... Andrew LeBlanc. Der 26-Jährige, der aktuell seine erste Saison in Europa absolviert, blieb in diesem Jahr erst in zwei Spielen ohne Scorerpunkt. In den elf Spielen seit dem 3.1. erzielte der US-Amerikaner sieben Tore und kassierte zudem neun Assists.

Fakt: Mit Jon Matsumoto, Andrew LeBlanc und Benjamin Hankowski sind drei Augsburger unter den besten zwanzig Scorern der DEL vertreten. Dafür liegen die beiden Torhüter Ben Meisner und Jeff Deslauriers am hinteren Ende der Torhüterwertung der DEL.

DEL-Bilanz der Adler gegen Augsburg seit 1994: 81 Spiele, 50 Siege, 31 Niederlagen, 283:242 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen Augsburg 2014/15: 3 Siege aus vier Spielen, 11:8 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen Augsburg 2015/16: 2:6 (H), 3:0 (A), 1:5 (A)

Adler Mannheim - Augsburger Panther
Sonntag, 7.2.2016, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio (http://bit.ly/adlerwebradio) übertragen, zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der mobilen App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp).

Das hungrige „Wolfsrudel“ trifft auf die Grizzlys

04. Februar 2016

Bevor die DEL auf Grund des Trainingslagers der deutschen Nationalmannschaft eine letzte Pause einlegt, warten noch zwei Spiele auf die Adler. Erst geht es am Freitag nach Wolfsburg, zwei Tage später kommt Augsburg in die SAP Arena. Cheftrainer Greg Ireland erwartet, dass vor diesen beiden wichtigen Partien ein Ruck durch die Mannschaft geht.

Christoph Ullmann (links Jon Rheault) bejubelt seinen Treffer im Heimspiel gegen Wolfsburg im Dezember.

„Solch eine Serie frustriert jeden einzelnen Spieler in der Kabine“, sagte er nach drei Niederlagen in Folge. Wichtig sei es aber, „daraus eine Motivation ziehen“. Als Mannschaft. „Es steht außer Frage, dass wir zuletzt nicht das gezeigt haben, wozu wir in der Lage sind. Wir sind als Team hinter den Erwartungen zurückgeblieben, und wir müssen das als Team ändern.“

Den Willen und die Einsatzbereitschaft, die Trendwende einzuleiten, hat er bei seinen Spielern erkannt. „Wir sind wie ein Rudel Wölfe, das seit einem Monat nichts mehr gefressen hat. Wir haben unter der Woche sehr gut und sehr hart trainiert. Leidenschaft und Kampfgeist sind da“, schilderte der Kanadier seine Eindrücke.

Familientag gegen Augsburg

Beim Heimspiel der Adler gegen Augsburg (Sonntag, 07. Februar um 14:30 Uhr) herrscht in der SAP Arena Familientag. Mit Start des Einlass‘ um 13:00 Uhr wird im Umlauf der Arena ein buntes Rahmenprogramm für Familien geboten. An den Mundlöchern werden Luftballons verteilt. Im Overtime-Bereich können gegen eine Spende Indianer-Stirnbänder erworben werden, deren Erlöse komplett an das Deutsche Kinderhilfswerk gehen.

Richtig austoben können sich die Kleinen hinter Block 208/209. Dort ist der Luisenpark mit einem Stand vertreten, eine Luftballonmodelage und das Kinderschminken. Beim XXL-Vier-gewinnt, XXL-Jenga und XXL-Dart kann selbst angepackt werden.
Nach dem Spiel findet im Overtime-Bereich dann eine große Autogrammstunde statt, bei der das komplette Team der Adler anwesend sein wird. Es werden ausschließlich Autogrammkarten signiert und auch nur zwei pro Person, damit möglichst viele Adler-Fans die Chance auf ein Autogramm haben.

„POWERPLAY gegen BLUTKREBS“

Seit Saisonbeginn unterstützt die DEL die DKMS im Kampf gegen Blutkrebs. Gemeinsam mit den 14 Clubs wirbt die DEL mit der Kampagne „POWERPLAY gegen BLUTKREBS“ bundesweit dafür, dass sich noch mehr Menschen bei der DKMS registrieren. Dafür macht sie in allen Stadien der DEL bei einem Heimspiel Station, damit Fans sich registrieren können. Bereits im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin bestand dazu für Adler-Fans die Möglichkeit und 533 machten mit.

Da an diesem Tag jedoch die Stäbchen ausgingen und beim Spiel in Köln erneut einige Anfragen von Adler-Fans eingingen, wird die DKMS beim Spiel gegen Augsburg erneut zu Gast in der SAP Arena sein. Im Overtime-Bereich hinter Block 214 und im Eingangsbereich des VIP-Bereichs heißt es also „Stäbchen rein, Spender sein“.

Adler live erleben

Für das Heimspiel gegen Augsburg gibt es noch Eintrittskarten in wenigen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Spiele gegen Wolfsburg und Augsburg live im Webradio, auch der Liveticker der Adler-App berichtet.

Der nächste Gegner der Adler: Grizzlys Wolfsburg

04. Februar 2016

Wie schon in beiden Spielen des letzten Wochenendes treffen die Adler auch am Freitag auf einen direkten Tabellennachbarn. Die Grizzlys Wolfsburg halten sich trotz durchwachsener Leistungen in den letzten Wochen weiterhin in den Top 6 der Liga und wollen ihren Zwei-Punkte-Vorsprung gegen den Siebten aus Mannheim natürlich auch behaupten.

Felix Brückmann stand in den ersten drei Saisonduellen gegen die Adler zwischen den Pfosten, in denen die Grizzlys insgesamt drei Punkte ergatterten.

Platz sechs hatte das Team von Trainer Pavel Gross auch Mitte Dezember schon inne, als man sich mit einer 2:5-Schlappe beim Tabellenletzten in Krefeld in die Weihnachtsfeierlichkeiten verabschiedete. Es folgten nur drei Siege in den anschließenden zehn Partien, doch weiter als bis auf Platz sieben ging es dank des kuriosen Jahreswechsels in der Liga nicht hinab. Erst mit dem Iserlohn-Wochenende fanden die Niedersachsen zurück in die Erfolgsspur.

Mit zwei Shut-Outs zur Vertragsverlängerung

Zwei Tage nach einem knappen 2:3 am Seilersee feierte Sebastian Vogl zwei Shut-Outs nacheinander, ließ in den beiden Heimspielen gegen die Roosters sowie gegen Hamburg keinen Gegentreffer zu und gab Manager Charlie Fliegauf damit eine Steilvorlage für seine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2018.

Augen auf... Sebastian Vogl! Der gebürtige Landshuter musste in der vergangenen Saison seinen Stammplatz an Felix Brückmann abtreten. Absolvierte Vogl in der vergangenen Vorrunde „dank“ Brückmanns Verletzung zu Saisonbeginn noch etwas mehr als die Hälfte der Spiele, so kam er bislang nur in etwa einem Drittel der Partien zum Einsatz. Doch mit den vier Siegen in Vogls letzten vier Einsätzen konnte der 29-Jährige seiner Mannschaft wieder auf die Erfolgsspur zurückhelfen, während die Grizzlys bei den letzten fünf Partien Brückmanns immer als Verlierer vom Eis gingen. Bleibt abzuwarten, ob Pavel Gross Brückmann gegen seinen Ex-Klub aus Mannheim wieder eine Chance gibt.

Fakt: Topscorer Sebastian Furchner absolviert in seinem achten Jahr in Wolfsburg die offensivstärkste Saison seiner Karriere, hat mit 36 Punkten aus 42 Partien schon fast seinen bisherigen persönlichen Rekord aus der Saison 2009/10 (39 Punkte) erreicht.

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys seit 1995: 49 Spiele, 30 Siege, 19 Niederlagen, 141:122 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2014/15: 6 Siege aus 8 Spielen, 35:24Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Grizzlys 2015/16: 7:3 (H), 4:5 n.P. (H), 2:1 n.V. (A)

Grizzlys Wolfsburg - Adler Mannheim
Freitag, 5.2.2016, 19:30 Uhr
EisArena, Wolfsburg

Das Spiel wird live im Webradio (http://bit.ly/adlerwebradio) übertragen, zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der mobilen App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp).

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