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Der nächste CHL-Gegner der Adler: HC Sparta Praha

22. September 2014

Sparta Prag ist der dritte Vorrundengegner der Adler in der Champions Hockey League. Erst am 23.9. treffen die Adler im Heimspiel erstmals auf Prag, bevor sich beide Teams zwei Wochen später, am 8. Oktober, in Prag erneut wiedersehen.

Der vierfache tschechoslowakische und vierfache tschechische Meister gehört zu den ganz großen Namen im europäischen Clubeishockey. Das Team von Trainer Josef Jandac zählte auch in den letzten Jahren zu den Spitzenteams in der tschechischen Extraliga, war 2012 und 2014 Vorrundensieger, scheiterte jedoch im Kampf um den Titel zuletzt immer im Viertel- oder im Halbfinale.

Für das tschechische Top-Team verlief die Champions Hockey League bislang sehr erfolgreich. In den vier vorangegangenen Gruppenspielen kassierten die Prager lediglich eine Niederlage. Die Tschechen führen mit acht Zählern die Gruppe G an und nehmen Kurs auf das Achtelfinale. Mit nur einem Sieg aus den verbleibenden zwei Partien könnte die Mannschaft von Josef Jandac den Einzug in die K.-o.-Runde unter Dach und Fach bringen.

Die drei Stars der Mannschaft:

Tomás Rolinek


Tomás Rolinek (34 Jahre) ist ein sehr erfahrener Stürmer mit zahlreichen Einsätzen auch im Nationalteam. Seine Profikarriere startete er in Pardubice. 2008 wechselte er in der KHL und spielte dort vier Jahre für Metallurg Magnitogorsk, wo er einer der Publikumslieblinge wurde. Nach wenigen Spielen für Ufa kehrte er in die tschechische Tipsport Extraliga zurück.

Zur Saison 2013/2014 wechselte Rolinek zu Sparta und wurde umgehend zum Mannschaftskapitän ernannt. Er führte das Team zum Vorrundensieg und sammelte in 54 Spielen 41 Scorerpunkte.

Rolinek spielte zudem bei den Weltmeisterschaften 2014 in Weißrussland als Kapitän der Nationalmannschaft Tschechiens. Rolinek nahm an sieben Weltmeisterschaften und einer Olympiade teil. 2010 führte er das Team als Kapitän zur Goldmedaille, gewann zudem 2006 Silber und 2011 Bronze.


Jaroslav Hlinka

Jaroslav Hlinka (37 Jahre) ist ein exzellenter Mittelstürmer mit viel Erfahrung in der NHL und der schwedischen Eliteserien. Der gebürtige Prager startete seine Karriere bei Sparta. Er spielte 1994/95 erstmals für das Profiteam und wurde 2013/14 Rekordhalter in Sachen Assists bei Sparta - inzwischen hat Hlinka 361 Assists für Sparta Prag gesammelt. In der vergangenen Saison verbuchte er in 61 Spielen 73 Scorerpunkte.

Hlinka spielte zudem in der Saison 2007/08 für die Colorado Avalanche in der NHL, obwohl er dort niemals gedraftet wurde. Außerdem verbrachte er drei Jahre bei den Kloten Flyers in der Schweiz, eine Saison bei Ak Bars Kazan in Russland und vier Spielzeiten bei Linköpings HC in Schweden.

Seine Nationalmannschaftskarriere überdauerte acht Weltmeisterschaften und zwei Medaillen: 2001 Gold und 2006 Silber.

Rastislav Staňa

Rastislav Staňa (34 Jahre) ist ein slowakischer Torhüter, der seine Karriere in Kosice begann. 1998 wechselte er nach Nordamerika und spielte in der kanadischen Juniorenliga WHL. 1999/2000 nahm er für die Slowakei an der Junioren-WM in Schweden teil.

2002 gewann er mit der Slowakei den Titel, diesmal bei der A-WM in Schweden, ein Jahr später kam noch eine WM-Bronzemedaille hinzu. Bis 2004 spielte Staňa in Nordamerika, spielte unter anderem sechs NHL-Partien für die Washington Capitals, kehrte dann nach Europa zurück und spielte für Södertälje, Malmö und Linköping in Schweden.

2008 wechselte er in die Kontinental Hockey League. Nach drei Jahren in Cherepovets folgten drei weitere Jahre bei ZSKA Moskau. 2013 nahm er am All-Star-Game der KHL teil, im Mai 2014 unterschrieb er seinen ersten Vertrag in der tschechischen Extraliga.


Neuzugänge:
Rastislav Staňa (SVK), Torwart (HC Kosice/SVK)
Michal Barinka (CZE), Verteidiger (HC Vitkovice/CZE)
Ondřej Mikli¨ (CZE), Verteidiger (Sparta Junioren)
Jiří Černoch (CZE), Stürmer (Sparta Junioren)
David Dvořáček (CZE), Stürmer (HC Havlickuv Brod/CZE, 2. Liga)
Filip Chlapík (CZE), Stürmer (Sparta Junioren)
Martin Reway (SVK), Stürmer (Gatineau Olympiques/QMJHL)
Robert Sabolič (SLO), Stürmer (ERC Ingolstadt)
Daniel Schwamberger (CZE), Stürmer (Sparta Junioren)
Zack Torquato (CAN), Stürmer (Wheeling Nailers/ECHL)
Dominik Volek (CZE), Stürmer (Vancouver Giants/WHL)
Lukas Cingel (SVK), Stürmer (Lev Prag/KHL)
Marek Daloga (SVK), Verteidiger (Lev Prag/KHL)
Juraj Mikus (SVK), Verteidiger (Lev Prag/KHL)
Jan Lukas (CZE), Torhüter (Lev Prag/KHL)

Berühmteste Spieler in der Vereinsgeschichte:
Vladimír Zábrodský
Karel Gut
Jiří Holeček
Jiří Hrdina
Pavel Richter
Petr Bříza
Richard ´emlička
Jiří Zelenka

Gründungsjahr: 1903

Meistertitel: 8 (1953, 1954, 1990, 1993, 2000, 2002, 2006, 2007)

Stadion: Tipsport arena (14 331 Zuschauer)

Das tschechische Eishockey-Vokabular:
Eis = led
Puck = puk
Schläger = hokejka
Bully = buly
Tor = gól
Strafe = vyloučení
Schiedsrichter = rozhodčí

Adler wollen auch gegen Wolfsburg punkten

20. September 2014

Nach dem gestrigen Eishockey-Spektakel in der SAP Arena gegen die Iserlohn Roosters wartet am Sonntag, den 21.09.2014, bereits das nächste Heimspiel auf die Adler. Zu Gast in Mannheim sind die mit sieben Punkten in die Saison gestarteten Grizzly Adams Wolfsburg. Ab 14.30 Uhr überträgt unser Medienpartner Radio Regenbogen die Partie live im Webradio.


Nach Toren von Brooks Macek, Derek Whitmore und Ryan Button sahen die Gäste aus dem Sauerland bereits wie der sichere Sieger aus. Doch was dann geschah, hätten wahrscheinlich die Wenigsten für möglich gehalten. Die Adler drehten einen 0:3-Rückstand in einen 4:3-Heimsieg und verwandelten die SAP Arena in ein absolutes Tollhaus. „Meine Jungs haben bis zum Schluss fest an sich geglaubt und einen unglaublichen Charakter gezeigt“, fasste Headcoach Geoff Ward die Leistung seiner Schützlinge zusammen.

Mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Adler auch die Grizzly Adams Wolfsburg in die Knie zwingen und den dritten Heimsieg in Folge einfahren. Während sich die Iserlohner von Anfang an auf die Defensivarbeit konzentrierten und auf Konterchancen lungerten, ist von einer läuferisch starken Wolfsburger Mannschaft weitaus mehr zu erwarten. „Wolfsburg ist eine Mannschaft, die ein sehr laufintensives Spiel pflegt und sich nicht hinten reinstellen wird“, verriet Frank Mauer. „Aber wir werden mit Sicherheit nicht von unserer Spielweise abweichen“, so der Spieler mit der Rückennummer 28 weiter.

Im Anschluss an die Partie findet im Overtime-Bereich neben dem Info-Counter eine Autogrammstunde mit unserem Routinier Glen Metropolit und Nikolai Goc statt.

Für das Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg sind noch Eintrittskarten in allen Kategorien im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de oder an der Tageskasse ab 13.00Uhr erhältlich.


Der nächste Gegner der Adler: Grizzly Adams Wolfsburg

20. September 2014

Die Grizzly Adams Wolfsburg sind seit 2009 Playoff-Dauergast in der Deutschen Eishockey Liga. Dreimal zogen die VW-Städter ins Halbfinale ein, 2011 stand man gar im Finale. Doch der ganz große Wurf blieb den Niedersachsen bislang verwehrt.


Nach dem erneuten Halbfinal-Aus gegen die Kölner Haie scheint es, als ob das Team von Cheftrainer Pavel Gross auf die nächste Titelchance brennt. Dabei sollen vor allem zehn Neuzugänge für mehr Biss im Sturm und Stabilität in der Abwehr sorgen. Die Wolfsburger haben in diesem Sommer einige gute Schlittschuhläufer verloren. Inwieweit sich der Verlust an Geschwindigkeit auf das laufintensive Spiel der Niedersachen auswirkt, wird sich im Laufe der Saison zeigen. Da der EHC erstmals mit zehn Import-Spielern in die Saison startet, aber nur neun Ausländer pro Spiel in der Aufstellung stehen dürfen, herrscht im Sturm und in der Abwehr ein erhöhter Konkurrenzkampf. Auch die Torhüter Sebastian Vogl und Neuzugang Felix Brückmann werden sich einen harten, aber fairen Wettstreit um einen Platz zwischen den Pfosten liefern. Pavel Gross muss also während der gesamten Saison ein großes Fingerspitzengefühl an den Tag legen, um in jedem Spiel die richtigen Akteure aufs Eis zu schicken.

Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen und einem Torverhältnis von 13:1 erwischten die Wolfsburger einen absoluten Traumstart in die 21. DEL-Saison. Bei aller Freude über den gelungenen Saisonauftakt drückte der Wolfsburger Kapitän Tyler Haskins sofort auf die Euphoriebremse: „Es wird ein schwieriges Jahr. Viele Mannschaften haben sich massiv verstärkt und es wartet noch viel Arbeit auf uns. Es ist noch lange nichts perfekt“, übte sich der US-Amerikaner in Zurückhaltung. Doch der 28-Jährige traf mit dieser Aussage genau ins Schwarze, denn die Wolfsburger unterlagen am dritten Spieltag den bis dahin sieglosen Schwenninger Wild Wings mit 1:2 nach Penaltyschießen.

Trotz der unglücklichen Niederlage reisen die Wolfsburger mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach Mannheim. Das Team hat insgesamt in zwei von drei Mannschaftsteilen enorm an Qualität gewonnen. Sollten die Wolfsburger auch in dieser Spielzeit weitestgehend vom Verletzungspech verschont bleiben, ist den Niedersachsen einiges zuzutrauen.

Facts:

Die Grizzlies haben in vier der letzten fünf Spiele in der SAP Arena gepunktet … das 0:5 am 30.12.2013 in der SAP Arena war nicht nur das letzte Adler-Spiel unter Trainer Harold Kreis, sondern auch die höchste Heimniederlage der Adler in der DEL seit Januar 2009 … Marcus Kink ist bester Scorer der Adler gegen Wolfsburg, hat in den letzten zehn Jahren acht Tore und 12 Assists gegen die Niedersachsen gesammelt

Adler Mannheim – Grizzly Adams Wolfsburg
Sonntag, 21.9.2014, 14:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.

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