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Felix Brückmann: Ich bin froh, dass die Vorbereitung begonnen hat“
Nur zweieinhalb Wochen nach dem letzten Finalspiel gegen Berlin lief bei den Adlern schon wieder der Schweiß. Wegen der langen Saison hatte sich die Sommerpause für die Profis etwas verkürzt und die Gruppe der deutschen Spieler arbeitet seit rund zwei Wochen schon wieder hart an den konditionellen Grundlagen für die kommende Saison. Dabei stehen neben Ausdauer- und Krafttraining auch viele andere Sportarten auf dem Programm. Wir haben uns am Rande des Trainings mit Torwart Felix Brückmann getroffen und und mit Ihm über das Sommertraining, die abgelaufene Saison und seine Motivation für die neue Spielzeit unterhalten.
Felix, schön, dass Du am Rande des Trainings etwas Zeit für uns hast. Wie geht es Dir?
Mir geht’s gut. Das Sommertraining hat begonnen und wir trainieren schon seit zwei Wochen wieder. Das war in diesem Jahr echt eine kurze Sommerpause. Nach knapp zweieinhalb Wochen ging es schon wieder los. Es ist zwar sehr anstrengend, aber ich bin mir sicher, dass wir so eine gute Grundlage für die neue Spielzeit schaffen.
Konntest Du denn in den zweieinhalb Wochen Urlaub zumindest etwas abschalten?
Ehrlich gesagt ist mir das sehr schwer gefallen. Natürlich fährt man nicht mehr jeden Tag in die Eishalle und trainiert, aber trotzdem ging mir das Eishockey nicht aus dem Kopf. Dazu ist das Ende dieser Spielzeit doch zu bitter für uns ausgegangen. Diese Finalniederlage hat sehr an uns gezehrt und mit der Zeit merkt man dann auch, wie nah man dran war und was für eine Chance man hatte. Deshalb bin ich froh, dass die Vorbereitung auf die neue Spielzeit begonnen hat und wir uns gezielt auf die neue Saison vorbereiten können. So kann man die alte Spielzeit schneller vergessen.
Trotz der Finalniederlage war es eine ganz starke Spielzeit der Adler. Und solche Niederlagen sind doch meist auch eine große Motivation für die kommende Spielzeit.
Das stimmt! Aus solch bitteren Niederlagen kommt immer die größte Motivation und man kann daraus lernen, was einem noch fehlt oder woran man noch arbeiten muss. Nächstes Jahr wollen wir dort stehen, wo Berlin in diesem Jahr war. Dennoch wird das nicht einfach. Viele Teams haben aufgerüstet und alle beginnen bei null. Deshalb bereiten wir uns intensiv vor, wir werden wieder eine starke Mannschaft haben und dann alles probieren.
Ein großer Vorteil könnte der Begriff Kontinuität sein. Immerhin bleibt der Großteil des Teams zusammen.
Das ist wahr, das könnte ein großer Faktor werden. Das gab’s in den letzten Jahren in Mannheim selten. Aber noch wichtiger sehe ich die Tatsache, dass wir als verschworene Gruppe zusammenbleiben. Wir haben gemeinsam dieses Finale verloren und nun wollen wir alle zusammen wieder angreifen!
Die Mannschaft bleibt nicht nur fast komplett zusammen, sondern wird auch noch namhaft verstärkt. Nationaltorwart Dennis Endras kommt zu den Adlern. Was denkst Du über Deinen neuen Kollegen im Tor?
Ich finde diese Verpflichtung richtig gut. Für mich ist Dennis im Moment der beste deutsche Torwart und ich bin mir sicher, dass ich von ihm noch sehr viel lernen werde. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist im Moment dort, wo ich gerne irgendwann auch einmal sein möchte. Deshalb gilt es für mich, ein paar Sachen von ihm abzuschauen.
Lass uns noch etwas genauer über das Sommertraining sprechen. Ihr trainiert wieder in der Gruppe, wie in den vergangenen Jahren auch. Egal ob auf der Laufstrecke, auf dem Fußballplatz oder im Kraftraum überall läuft der Schweiß. Wie ist denn die Stimmung?
Die Stimmung ist gut. Wir trainieren in diesem Jahr mit rund 15 Jungs. Viele davon sind in meinem Alter oder jünger. Das passt zusammen und viele kennen sich ja von den Jungadlern. Ronny Arendt ist wie in den letzten Jahren unser Häuptling, vor dem wir alle sehr viel Respekt haben und der die Gruppe zusammen hält. Es ist immer besser als Gemeinschaft zu trainieren, da man sich dort nicht hängen lässt und am Ball bleibt. Das klappt bei uns sehr gut.
Auf deiner Facebookseite hattest Du nach dem ersten Sommertrainingstag geschrieben, dass Du gespannt bist, wie stark der Muskelkater am nächsten Tag sein würde.
Ja, das stimmt. Aber das war nicht nur ein Tag an dem es geschmerzt hat. Ich habe fast die ganze Woche gebraucht, um mich wieder an das Training zu gewöhnen. In dieser Woche hatte ich fast durchgehend Muskelkater. Aber inzwischen geht es wieder gut und der Körper hat sich daran gewöhnt.
Wie sieht denn eine solche Trainingswoche normalerweise aus?
Unsere Fitnesscoaches Martin Müller und Daniel Müssig haben wieder ein abwechslungsvolles Programm erstellt. Von Kraft- und Ausdauerübungen bis zu Fußballturnieren ist alles dabei, damit wir optimal vorbereitet in die neue Saison starten können.
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