Drew MacIntyre: „Die Stimmung war sensationell“

09. Januar 2017

ECHL, AHL, NHL und KHL – Drew MacIntyre hat in seiner Karriere schon so einiges gesehen und erlebt. Jetzt schnuppert der 33-jährige Kanadier erstmals DEL-Luft. Im Interview spricht MacIntyre über seine ersten Eindrücke, den Wechsel nach Mannheim und seine Ziele bei den Adlern.

Drew, herzlich willkommen in der Eishockeystadt Mannheim. Das erste Training mit der Mannschaft ist vorbei, wie fällt dein erster Eindruck aus?

Es war ein gutes Training und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit den Jungs auf dem Eis zu stehen. Ich freue mich auf das, was jetzt noch kommt.

Du hast zuletzt 21 KHL-Spiele für Medve¨čak Zagreb bestritten, warum hast du dich für einen Wechsel entschieden?

Nach der Vertragsauflösung in Hamburg habe ich im Sommer vergangenen Jahres ein Trainingscamp mit den Washington Capitals absolviert. Danach fiel der Entschluss, einen Drei-Monats-Vertrag in Zagreb zu unterzeichnen. Sowohl für die Organisation als auch für mich war es das Beste. Gegen Ende meiner Vertragslaufzeit habe ich mich nach einem neuen Verein umgeschaut. Dankbarerweise waren einige Teams an mir interessiert, und jetzt bin ich hier. Ich wollte mein Können in der DEL unter Beweis stellen und die Adler sind eine Spitzenmannschaft. Das hat mir die Entscheidung letztlich sehr leicht gemacht.

Apropos Hamburg: Wie war das für dich, als du vom Rückzug der Freezers erfahren hast?

Das war sehr enttäuschend, keine Frage. Die Nachricht kam sehr spät. Daher war es auch nicht leicht, einen neuen Verein zu finden. Die meisten Clubs hatten ihre Kaderplanungen bereits beendet. Außerdem hatten wir uns auf die Zeit in Hamburg gefreut. Das Appartement war einzugsbereit und meine Tochter war bereits in der Schule angemeldet.

Was weißt du bereits über die Adler?

2011 war ich mit den Buffalo Sabres hier in Mannheim, damals noch mit Luke Adam und Jochen Hecht. Ich war hinter Ryan Miller und Jhonas Enroth der dritte Torhüter. Wir waren ein paar Tage in der Stadt, da konnte ich mir ein erstes Bild machen. Jeder kennt Mannheim und weiß, dass die Adler eine Top-Adresse sind.

Wie hast du denn in diesem Spiel die Stimmung in der SAP Arena wahrgenommen?

Das war unglaublich. Ich stand damals zwar leider nicht auf dem Eis, konnte aber das Geschehen von der Tribüne aus verfolgen. Die Stimmung in der Arena war sensationell.

Kennst du neben Luke Adam noch weitere Spieler aus dem Team?

Ich kenne Aaron Johnson sehr gut, mit ihm stand ich vor zwei Jahren beim Spengler Cup in Davos für Team Kanada auf dem Eis. Mit Mathieu Carle habe ich zusammen in Hamilton gespielt. Generell habe ich gegen einige der Jungs schon gespielt.

Welche Ziele hast du für die Zeit bei den Adlern gesteckt?

Ich möchte nicht zu weit nach vorne schauen. Ich bin gekommen, um der Mannschaft zu helfen. Alles andere wird sich zeigen. Dennis ist einer der besten Keeper in Deutschland. Wenn ich meinen Einsatz bekomme, möchte ich meine Leistung bringen. Ich bin zuversichtlich, dass mir das auch gelingt. Ich war zufrieden mit meinen Leistungen in der KHL und hoffe, dass ich daran anknüpfen kann.

Du wirst mit der Rückennummer 34 auflaufen. Welche Geschichte steckt dahinter?

Eine Geschichte steckt nicht dahinter. Ich habe nie mit dieser Nummer gespielt, bis ich in Toronto war. Seitdem trage ich sie.

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