„Ich habe mich sehr gut gefühlt“

09. März 2012

Für Craig MacDonald war der Sieg gegen die Hannover Scorpions am Donnerstagabend etwas ganz besonderes. Der 34-jährige Kanadier feierte nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback und war beim 6:0-Erfolg sogar an zwei Treffern direkt beteiligt. Seit dem 11. Dezember hatte MacDonald wegen eines Kreuzbandrisses aussetzen müssen und hat hart an seinem Comeback gearbeitet. Nach dem Freitagstraining haben wir uns mit ihm getroffen und über sein Comeback, den Erfolg gegen Hannover und die Vorbereitungen auf die Playoffs gesprochen.


Craig, nach langer Zeit warst Du gestern wieder für die Adler im Einsatz. Mit zwei Torvorlagen hast du Dich gleich zwei Mal in die Scorerliste eintragen können. Wie zufrieden bist Du mit Deinem Comeback?

Ich bin natürlich sehr zufrieden. Ich hatte in den letzten Monaten sehr hart für diesen Augenblick gearbeitet und bin froh, dass ich wieder im Team bin. Wenn man dann bei seiner Rückkehr dann noch einen Sieg feiern kann, ist das natürlich doppelt schön. Ich habe mich sehr gut gefühlt.

Wie hast Du Dich vor dem Spiel in der Kabine gefühlt, nachdem du fast drei Monate nicht mehr im Rhythmus warst.

Ich war schon ein wenig nervös, da ich nicht wusste, was mich im Spiel erwartet. Aber ich war schnell im Spiel und je länger es dauerte, umso besser fühlte ich mich. Die Wechsel haben geklappt und wir haben auch als Reihe sehr gut harmoniert. Hier gilt mein besonderer Dank, den Jungs an meiner Seite. Sie haben mir den Einstieg leicht gemacht und mich sofort ins Spiel eingebunden. Das hat mir sehr geholfen.

Hattest Du noch Beschwerden mit Deinem Knie während des Spiels?

Nein, überhaupt keine. Es lief gut und ich konnte alle Bewegungen machen. Ich habe mich aber auch vor dem Spiel stark und gut gefühlt und bin froh, dass sich dieser Eindruck im Spiel bestätigt hat.

Mit 6:0 habt ihr die Scorpions am Donnerstagabend geschlagen. Wie schätzt Du den Sieg ein?

Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten, dass Hannover uns das Leben schwer machen und richtig dagegen halten würde. Das Team hat viel Stolz und wollte sich hier nicht abschießen lassen, auch wenn es für sie um nichts mehr ging. Deshalb haben sie auch körperlich dagegen gehalten und konnten einige Chancen verhindern. Auch Pätzold war richtig gut drauf und konnte in den ersten beiden Dritteln alles halten. Aber wir sind ruhig geblieben, auch wenn es lange gedauert hat, bis wir endlich getroffen haben. Wir hatten unseren „Gameplan“ und den haben wir durchgezogen, ohne frustriert zu sein. Das war aus meiner Sicht sehr wichtig und die Geduld hat sich am Ende ja auch mit den sechs Toren ausgezahlt.

Mit dem Sieg konntet ihr zumindest bis Freitagabend auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Nun muss die Konkurrenz nachziehen.

Ja, wir werden sehen, was der Sieg wert sein wird. Wir haben unsere Aufgabe gegen Hannover erledigt und jetzt heißt es abwarten und sich auf das letzte Hauptrundenspiel in Straubing am Sonntag einzustimmen. Aber wir werden uns jetzt nicht verrückt machen und ausrechnen auf wen wir treffen könnten. Für uns heißt es, das letzte Spiel in Straubing erfolgreich zu bestreiten und dann den Schwung mit in die Playoffs zu nehmen.

Du sprichst das Match gegen Straubing an. Für die Tigers geht es noch um die direkte Playoff-Qualifikation. Das könnte schon eine gute Vorbereitung auf die Playoffs werden.

Das wird dieses Spiel auf jeden Fall sein. Das Match wird wahrscheinlich sehr wichtig für Straubing und deshalb werden sie mit allen Mitteln versuchen uns zu schlagen. Sie haben ein gutes Team, starke Stürmer. Zudem ist Straubing traditionell ein schwieriger Ort für die Gastmannschaft. Das Stadion ist eng und es ist laut. Ich erwarte deshalb ein richtig spannendes Spiel.

Nach dem letzten Spiel werdet Ihr für mehrere Tage in Garmisch-Partenkirchen ein Trainingslager beziehen. Wie bewertest Du so ein Trainingslager kurz vor den Playoffs?

Das ist eine sehr gute Sache. Es ist wichtig, dass das Team noch einmal über mehrere Tage beisammen ist und wir uns so gemeinsam auf die Playoffs einschwören können. Bis dahin wissen wir vielleicht auch schon, wer unser Gegner im Viertelfinale sein wird. Dann können wir uns noch gezielter vorbereiten. Wir werden die Tage aber auf jeden Fall nutzen, um hart zu arbeiten. Wenn wir dann nach Mannheim zurück kommen, sind wir optimal auf die wichtigsten Wochen des Jahres vorbereitet.



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