Die Play-Off-Historie von Adlern und Eisbären

13. April 2012

Zum sechsten Mal treffen Adler und Eisbären in den DEL-Play-Offs aufeinander. Die ersten drei Duelle konnten die Adler für sich entscheiden, bei den letzten beiden Serien 2005 und 2009 blieben die Eisbären am Ende siegreich. Zwei Mal begegneten sich beiden Teams im Finale, in beiden Fällen gewann die Mannschaft auf heimischem Eis den Titel: 1998 die Adler in Mannheim, 2005 die Eisbären in Berlin.
Doch einmal konnte Mannheim zuvor schon einen Meistertitel in Berlin feiern: der 7:2-Auswärtssieg am vorletzten Vorrundenspieltag 1980 beim Berliner SC sicherte dem MERC die erste Deutsche Meisterschaft – damals noch vor Einführung der Play-Offs in der Eishockey-Bundesliga.

Die bisherigen Play-Off-Duelle:

Finale 1998: Eisbären – Adler 1:3 (0:2, 2:4, 8:7, 1:4)
Die Adler mussten als Vorrundenvierter in der Finalserie 1998 zunächst beim Vorrundensieger in Berlin antreten, doch mit dem 2:0-Sieg in Berlin und dem folgenden 4:2-Heimsieg waren die Adler schon ganz nah dran an der Titelverteidigung. Beim dritten Match in Berlin lieferten sich die beiden Teams dann eine denkwürdige Partie. Die Hausherren führten im ersten Drittel schon mit 5:1, bevor sich die Adler wieder herankämpften und im letzten Drittel zum 7:7 ausgleichen konnten. Erst 97 Sekunden vor Ende erzwang Mikael Wahlberg mit seinem Siegtreffer für die Eisbären das vierte Match. Dieses gewannen die Adler dann im Mannheimer Friedrichspark und konnten so den zweiten Meistertitel in Folge feiern

Halbfinale 1999: Eisbären – Adler 1:3 (2:4, 0:6, 2:1 n.V., 3:9)
Der Zweite und der Dritte der Vorrunde trafen im Halbfinale 1999 aufeinander. Auf dem Weg zum dritten Titel in Folge konnten die Hauptstädter die Adler aber nur kurz ärgern. Nach dem klaren 6:0 im zweiten Spiel machten es die Berliner mit einem 2:1 nach Verlängerung noch einmal kurz spannend, bevor das Team von Trainer Lance Nethery die demoralisierten Berliner mit einem 9:3 abfertigte und ins Finale einzog. Dort holten sich die Adler in fünf Spielen gegen Nürnberg den dritten Titel in Folge.

Viertelfinale 2002: Adler – Eisbären 3:1 (2:3 n.V., 3:2, 4:3 n.P., 3:1)
Zweiter gegen Siebter hieß es in der Viertelfinalserie 2002, in der die Adler erneut siegreich blieben. Steve Larouche erzielte in der 71. Minute des ersten Spiels den Siegtreffer für die Berliner, doch in den folgenden drei Partien setzten sich die Adler jeweils knapp durch. Michel Picard erzielte in Spiel zwei alle drei Tore für die Adler, Devin Edgerton versenkte den entscheidenden Penalty in Spiel drei und Brad Bergen erzielte den Siegtreffer im vierten Match. Nach drei anschließenden Siegen im Halbfinale gegen Kassel unterlagen die Adler schließlich im Finale in fünf Spielen gegen die Kölner Haie.

Finale 2005: Eisbären – Adler 3:0 (5:3, 4:0, 4:1)
Als Vorrundensechster hatten sich die Adler im Halbfinale gegen den Vorrundensieger aus Frankfurt durchgesetzt, waren im Finale gegen die Eisbären aber am Ende chancenlos. Die Saison war geprägt durch den Lock-Out in der National Hockey League (NHL), der vielen Stars aus Nordamerika den Weg nach Europa ebnete. Bei den Eisbären standen mit Olaf Kölzig, Erik Cole und Nathan Dempsey drei Spieler aus der NHL im Kader, bei den Adlern waren es mit Torhüter Cristobal Huet, den Verteidigern Andy Delmore, Yannick Trembly und Sven Butenschön sowie Jochen Hecht deren Fünf. Für die Eisbären waren Steve Walker (fünf Tore) und Denis Pederson (vier) beste Torschützen in der Finalserie gegen die Adler, das Team aus der Hauptstadt holte sich in diesem Jahr die erste Deutsche Meisterschaft.

Halbfinale 2009: Eisbären – Adler 3:1 (4:0, 1:6, 4:0, 6:4)
Die Konstanz und Dominanz des Vorrundensiegers aus Berlin war 2009 zu groß für die Adler, so dass sich die Eisbären am Ende in vier Spielen durchsetzten und sich im anschließenden Finale gegen Düsseldorf den vierten Titel innerhalb von fünf Jahren sicherten. Nur beim 1:6 in Mannheim in Spiel zwei waren die Berliner von der Rolle, die nach zwei klaren 4:0-Heimsiegen drehten die Eisbären einen 2:4-Rückstand im vierten Spiel und gewannen mit 6:4 in der SAP Arena.



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