Adler gehen Kooperation mit TSG 1899 Hoffenheim ein

27. Juli 2016

Ohne fitte und gesunde Spieler ist Spitzensport nicht möglich. Damit die Adler Mannheim fit für die Zukunft sind, wird der Club aus der DEL zukünftig gemeinsame Wege mit der TSG 1899 Hoffenheim gehen. Durch die Kooperation mit dem Bundesligisten treiben die Adler die Professionalisierung ihrer Strukturen voran.

„Im Sommer kam unser gesamter Fitness-Bereich auf den Prüfstand und wir haben ihn eingehend analysiert“, erklärt Adler-Manager Teal Fowler. „Wir wollen in diesem Bereich immer auf dem aktuellen Stand sein und haben uns darum für die Kooperation mit der TSG entschieden.“ Der Fußball-Bundesligist aus dem Kraichgau investierte in den vergangenen Jahren kontinuierlich in seinen Fitness-Bereich und baut gerade eine vereinsinterne Leistungsdiagnostik auf.

„Dadurch haben wir die Technik, das Personal und das Know-how, um unsere Spieler ideal auf die Anforderungen an einen Profisportler vorzubereiten“, so Dr. Sascha Härtel, Leiter der Leistungsdiagnostik der TSG. Diese Möglichkeiten werden zukünftig auch den Adlern zur Verfügung stehen.

Fitnesstests läuten Kooperation ein

„Wir wollen Verletzungen unserer Spieler möglichst vermeiden. Sollte ein Spieler dennoch ausfallen, möchten wir ihn so schnell und effektiv wie möglich wieder im Spielbetrieb haben. Darum werden längerfristige Ausfälle zukünftig ihre Reha bei der TSG absolvieren“, so Fowler. Den Auftakt zur Kooperation zwischen den beiden Clubs bilden die Fitnesstests im Dietmar-Hopp Sportpark in Zuzenhausen (Mittwoch, 27. Juli). Weitere Tests finden im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg (Donnerstag, 28. Juli) und in Ludwigshafen statt (Freitag, 29. Juli).

„Wir haben verschiedene Leistungstests entwickelt, denen sich die Adler-Spieler abseits der Eisfläche unterziehen werden. Diese beinhalten Tests zu Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und zur Stabilität“, erklärt Dr. Härtel. „Darunter sind auch Tests, wie sie die Spieler der TSG absolvieren. Einige haben wir aber auch an die Anforderungen des Eishockey-Sports angepasst, beziehungsweise speziell dafür entwickelt. Zum Beispiel müssen die Adler-Spieler auf einem Fahrrad 30 Sekunden lang an ihre absolute Leistungsgrenze gehen und in die Pedale treten. Wir messen dann die maximale Watt-Zahl, die jeder von ihnen erreicht. Dieser Test bleibt den Spielern der TSG erspart.“

„Die Dokumentation wird noch professioneller“

Die Testergebnisse bilden die Basis für individuelle Fitnessprogramme, die für die Adler-Spieler im Anschluss erstellt werden. „Auch während der Saison werden wir unsere Fitness immer wieder analysieren. Es besteht außerdem die Möglichkeit, diese Tests zu wiederholen. So können wir, falls nötig, die Trainingsprogramme anpassen und optimieren. Auch die Dokumentation der Fitness- und Rehabilitationspläne wird in Zukunft noch professioneller sein“, so Fowler.

Dafür wird die SAP mit im Boot sein. Das Software-Unternehmen aus Walldorf wird die Adler künftig mit seiner speziell für Sportvereine entwickelten Software „Sports One“ unterstützen, die auch von der TSG und der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft genutzt wird. „Mit Sports One bietet uns SAP die Möglichkeit, eine klare und direkte Kommunikation zwischen unseren Abteilungen zu gewährleisten. Außerdem sind unter anderem Trainingspläne leichter zu analysieren und bieten Vergleichsmöglichkeiten über längere Zeiträume“, sagt Fowler.

Eine weitere Neuerung wird es in der Physio-Abteilung der Adler geben. Mit Michael Ludwig haben die Adler erstmals in ihrer Geschichte einen eigenen Physiotherapeuten angestellt. Rudi Lang und sein Team, die sich seit vielen Jahren um die Gesundheit der Spieler kümmern, stehen den Adlern mit ihrer Erfahrung weiterhin zur Verfügung.

Covestro wird offizieller Premium-Partner der DEL

26. Juli 2016

Die Covestro AG wird neuer offizieller Premium-Partner der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Der Hersteller von hochwertigen Polymer-Werkstoffen mit Hauptsitz in Leverkusen und die DEL einigten sich ab der kommenden Saison 2016/17 auf eine zunächst vierjährige Partnerschaft. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Covestro in allen DEL-Arenen auf dem Untereis sowie auf den Helmen der Schiedsrichter präsent sein. Zusätzlich umfasst die Kooperation weitere TV-relevante Brandings auf TV-Backdrops und Presserückwänden sowie ab der Saison 2017/18 das Branding des offiziellen Spielpucks.

„Unsere Werkstoffe sind im Eishockey wichtiger Bestandteil, unter anderem in der Ausrüstung zum Schutz der Athleten. Das Engagement der DEL und unsere Hochleistungs-Werkstoffe bilden so eine perfekte Ergänzung, damit die Fans spannende und zugleich sichere Spiele erleben können“, sagt Covestro-Finanzvorstand Frank H. Lutz. „Dies wollen wir künftig sichtbar machen und gemeinsam weiterentwickeln. Wir freuen uns auf eine langfristige Partnerschaft mit der DEL.“

Gernot Tripcke, Geschäftsführer Deutsche Eishockey Liga GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns, dass wir mit Covestro einen starken Partner gewinnen konnten, der uns mit seinem Know-How und seiner Leidenschaft für den Sport hilft, neue Potenziale zu erschließen und die Entwicklung der DEL weiter voranzutreiben.“

Oliver Watermann, Vice President International Marketing Sales bei DEL-Vermarkter UFA Sports ergänzt: „Wir freuen uns, Covestro als neuen Premium-Partner der DEL gewonnen zu haben. Der Entschluss eines solchen führenden und weltweit agierenden Polymerherstellers zeigt, dass die DEL sich zu einer attraktiven Plattform entwickelt hat und aufgrund des großen Medien- und Zuschauerinteresses beste Werbemöglichkeiten für Covestro bietet. Die DEL darf sich über einen weiteren zuverlässigen und starken Partner freuen.“

Optimaler Schutz bei größtmöglicher Bewegungsfreiheit

Die modernen Hightech-Werkstoffe von Covestro bieten den Akteuren gleichermaßen Schutz wie größtmögliche Bewegungsfreiheit. Das gilt vor allem für die Torhüter, in deren Ausrüstung Covestro-Komponenten vielfältigen Einsatz finden.

Der Helm kann aus schlagbeständigen Polycarbonat-Blends hergestellt werden, die Visiere der Spieler bestehen aus transparentem Polycarbonat. Beim Brustpanzer kommt es auf gute Schockabsorption an, um den Aufprall abzufedern. Er wird deshalb aus einem flexiblen Elastomer mit speziellen Mikrokügelchen hergestellt. Arm- und Beinschoner können mit Polyurethan-Weichschaum gepolstert werden.

Covestro-Produkte sorgen auch für die nötige Stabilität der Schläger. Diese können zum Beispiel mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus Polyurethanharz und verstärkenden Fasern gefertigt werden. Elastomere in der Hülle federn Stöße ab und verhindern eine Beschädigung des Schlägers durch Abrieb oder Bruch. Auch der Puck selbst kann aus Covestro-Elastomeren hergestellt werden, die ihm die nötige Festigkeit und Elastizität verleihen.

Besonders hohe Anforderungen werden an die Spielfeldbande gestellt. Sie muss einerseits einen Rundumschutz für das Publikum bieten und den Spielern sicheren Halt geben, wenn es auf dem Eis zur Sache geht. Andererseits wollen die Zuschauer jederzeit freie Sicht auf das Spielfeld haben, um der Aktion ganz nah zu sein.

Über Covestro

Mit einem Umsatz von 12,1 Mrd. Euro im Jahr 2015 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigte Ende des ersten Quartals 2016 rund 15.700 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Zwei Jungadler erhalten Profiverträge

22. Juli 2016

Die Adler basteln weiter eifrig am Kader der Zukunft und haben zwei weitere ehemalige Jungadler-Spieler mit Profiverträgen ausgestattet. Torhüter Mirko Pantkowski und Angreifer Alex Lambacher unterschreiben für jeweils zwei Jahre in der Quadratestadt.

Der 18-Jährige Linksfänger Pantkowski, geboren in Kassel, schloss sich 2014 den Jungadlern an. Mit der U19 feierte er 2015 und 2016 die Meisterschaft in der DNL (Deutsche Nachwuchsliga).

„Wir sind sehr zufrieden, dass Mirko auch weiterhin ein Teil unserer Organisation ist. Er hat sein Potenzial bereits bei den Jungadlern und auf internationaler Ebene für die Deutsche U-18-Nationalmannschaft gezeigt“, so Adler-Manager Teal Fowler. „Er ist einer der besten deutschen Nachwuchstorhüter und unser Torwarttrainer Brian Daccord hat uns ein tolles Feedback zu ihm gegeben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Mirko.“

„Bestätigung für hervorragende Arbeit“

Der in Südtirol geborene Lambacher schloss sich 2010 der Jungadler-U16 an und schaffte über die Schüler-Bundesliga den Sprung in die DNL. In seinen fünf Jahren in Mannheim feierte der Rechtsschütze fünf Meisterschaften und führte die U19 in der Spielzeit 2014/15 als Kapitän aufs Eis. Die vergangene Saison verbrachte er in der North American Hockey League (NAHL) und erzielte dort für die Minnesota Magicians und die Coulee Region Chill 30 Punkte in 62 Spielen (elf Tore, 19 Assists).

„Bei den Jungadlern und in Nordamerika hat Alex bestätigt, warum er zu den besten Nachwuchsspielern Deutschlands zählt. Er hatte mehrere Optionen und es macht uns stolz, dass er sich für die Adler entschieden hat. Wir wollten unbedingt mit ihm zusammenarbeiten und ihn auf seinem Weg in Richtung DEL unterstützen“, erklärt Fowler. „Die Profiverträge für Mirko und Alex sind eine weitere Bestätigung für die hervorragende Arbeit, die bei den Jungadlern geleistet wird.“

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