Der nächste Gegner der Adler: Augsburger Panther

30. September 2016

Mit einer ausgeglichenen Bilanz sind die Augsburger Panther in die DEL-Saison 2016/17 gestartet, haben nach vier Spieltagen wie die Adler sechs Zähler auf ihrem Konto. Nach drei äußerst knappen Spielen in Nürnberg (2:1-Sieg) sowie in den beiden Heimspielen gegen Krefeld (zwei Punkte) und Schwenningen (ein Punkt) waren die Panther beim Deutschen Meister in München wie erwartet ohne Chance.

Das Team von Trainer Mike Stewart liegt damit aktuell im Rahmen seiner Möglichkeiten. Nach drei Jahren ohne Playoff-Teilnahme würde man sich in der Fuggerstadt so sehr einen Platz unter den Top 10 wünschen. Doch die Fans der Schwaben sind realistisch: sie wissen, dass in Augsburg kleinere Brötchen gebacken werden und am Ende alles zusammenpassen muss, um in der spannenden Phase der Saison wieder mitmischen zu können.

So verließen auch in diesem Sommer wieder drei der fünf besten Scorer der Vorsaison den Verein. Topscorer Jon Matsumoto zog es 80 Kilometer weiter nach München. Mark Mancari wechselte nach Krefeld und Mike Iggulden beendete seine Karriere.

Aus dem „Restbestand“ der Hamburg Freezers kamen die Stürmer Michael Davies sowie Jaroslav Hafenrichter, den Trainer Mike Stewart noch aus Bremerhavener Zeiten kennt, nach Augsburg. Direkt vom DEL-Aufsteiger kam der letztjährige Bremerhavener Topscorer David Stieler. Auch die beiden Nordamerikaner Evan Trupp und Trevor Parks hatten zuletzt ordentliche Punkteausbeuten bei ihren AHL-Klubs aufzuweisen, doch auch sie werden sich in der DEL erst zurechtfinden müssen.

Ähnlich gemischt sind die neuen Verteidiger. Mit Gabe Guentzel bekam Stewart einen weiteren Ex-Bremerhavener, der wie Hafenrichter und Stieler einen deutschen Pass besitzt. Scott Valentine wechselte nach einer Saison in Krefeld nach Ausgburg, der 26 Jahre alte Mark Cundari bestreitet dagegen wie Trupp und Parks sein Europadebüt in der DEL.

Auf der Torhüterposition bekommt Ben Meisner (ein weiterer Ex-Bremerhavener) in Jonathan Boutin einen neuen Partner. Der gebürtige Kanadier Boutin besitzt wie Meisner einen deutschen Pass und verbrachte die letzten fünf Spielzeiten in der DEL2. Nun versucht er gemeinsam mit Meisner, in der neuen Saison dem Team mehr Rückhalt zu geben, als es Meisner mit Jeff Drouin-Deslauriers in der vergangenen Spielzeit gelang.

Der Trainer: Mike Stewart steht in seiner zweiten Saison bei den Panthern an der Bande. Augsburg ist nach Villach und Bremerhaven die dritte Trainerstation des Kanadiers. Die Bilanzen des 44-Jährigen bei seinen ersten beiden Clubs können sich durchaus sehen lassen, die Norddeutschen führte er vor zwei Jahren immerhin zur DEL2-Meisterschaft, zudem wurde er damals als Trainer des Jahres in der DEL2 ausgezeichnet. Die letzten neun Jahre seiner Spielerkarriere verbrachte der ehemalige Verteidiger in Villach, zuvor ging er auch eine Saison für die Frankfurt Lions in der DEL auf das Eis.

Augen auf... Brady Lamb! Der 28 Jahre alte Verteidiger war in seinen ersten beiden Spielzeiten in der DEL schon bester Offensivverteidiger der Panther, kam in 98 Spielen auf 55 Scorerpunkte. In den ersten vier Partien der neuen Saison gelangen dem Kanadier bereits wieder drei Zähler. Auf Lamb wird also zu achten sein!

Fakt: Torhüter Ben Meisner ist noch ohne Eiszeit gegen die Adler. Sein Ex-Kollege Jeff Drouin-Deslaurier parierte in der letzten Saison 95% der Adler-Schüsse auf sein Tor. Nun wird Meisner oder sein neuer Partner Boutin gegen die Adler bestehen müssen.

DEL-Bilanz der Adler gegen die Panther seit 1994: 82 Spiele, 50 Siege, 32 Niederlagen, 284:244 Tore

DEL-Bilanz der Adler gegen die Panther 2015/16: 1 Sieg aus 4 Spielen, 7:13 Tore

Adler Mannheim - Augsburger Panther
Freitag, 30.09.2016, 19.30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Das Spiel wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/webradio/adler, bei „Radio Regenbogen 2“ on Air sowie im Livestream unter https://www.telekomeishockey.de/event/adler-mannheim-augsburger-panther/33 übertragen. Zudem gibt es aktuelle Infos im Liveticker in der Adler-App (iOS: http://bit.ly/iosadlerapp , Android: http://bit.ly/androidadlerapp)

Die starken Leistungen bestätigen

29. September 2016

4:1 und 4:2 – das sportlich erfolgreiche Wochenende gegen Düsseldorf und Wolfsburg hat den Adlern sichtlich gutgetan. Mit breiter Brust und kühlem Kopf stellt sich das Team um Kapitän Marcus Kink nun den kommenden Aufgaben. Am Freitagabend (19.30 Uhr) gastieren die Augsburger Panther in der SAP Arena, am Sonntag (16.30 Uhr live auf SPORT1) kommt es in Schwenningen zum ersten Baden-Württemberg-Derby der neuen Saison.

Fehlt aufgrund einer Sperre: Topscorer David Wolf.

„Wir müssen die starken Leistungen des zurückliegenden Wochenendes bestätigen und den nächsten Schritt nach vorne machen“, lautet Sean Simpsons unmissverständlicher Appell an seine Mannschaft, die mit den Panthern aus Augsburg einen unangenehmen Gegner erwartet. „Die Panther sind relativ gut in die Saison gestartet, liegen in der Tabelle nur einen Platz hinter uns. Sie werden über 60 Minuten hart arbeiten“, weiß Verteidiger Niki Goc, was ihn und seine Teamkollegen morgen Abend erwartet.

„Für uns sind der Start und die Konstanz enorm wichtig. Wenn wir stark aus der Kabine kommen und in Führung gehen, dann wird es für Augsburg schwer. Und in Schwenningen haben wir noch etwas gutzumachen.“, sagt Ronny Arendt, der mit seinem ersten Saisontor am Sonntag in Wolfsburg den 4:2-Endstand besorgte.

Verletztenliste wird länger

Unterdessen dürften sich die Sorgenfalten bei Simpson weiter vergrößert haben. Neben den langzeitverletzten Angreifern Ryan MacMurchy und Garrett Festerling sowie Verteidiger Mathieu Carle hat es unter der Woche auch noch Jamie Tardif erwischt. Rund zwei Wochen muss der Cheftrainer auf seinen Angreifer wegen einer Zerrung im Bein verzichten. „Die Verletztenliste ist inzwischen sehr lang, aber die Konzentration liegt auf den Spielern, die spielen können“, hat Simpson vollstes Vertrauen in seine Jungs, „jetzt haben andere Spieler die Gelegenheit, sich zu zeigen und in die Bresche zu springen. Wir sind eine Mannschaft und müssen einen Weg finden, die kommenden Spiele erfolgreich zu gestalten.“

Dass mit Tardif ein weiterer Rechtsschütze ausfällt, der auch im Powerplay gesetzt ist, entlockt dem 56-jährigen Kanadier fast schon ein Schmunzeln. „Es ist komisch, dass fast alle Rechtsschützen verletzungsbedingt ausfallen. Ich weiß nicht, was mit ihnen los ist“, so Simpson, der zu allem Überfluss auch Stürmer David Wolf ersetzen muss. Der Topscorer der Adler kassierte in Wolfsburg seine dritte große Strafe und ist damit für das Heimspiel gegen die Panther gesperrt.

Adler live erleben

Für das Heimspiel gegen die Augsburger Panther (Freitag, 30. September, 19.30 Uhr) gibt es noch Karten in allen Kategorien im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621 - 18 190 333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Das Heimspiel gegen Augsburg wird übertragen: Im Livestream unter http://www.telekomeishockey.de, im Webradio unseres Medienpartners Radio Regenbogen und auf der Frequenz 106,1. Und auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

Das Auswärtsspiel in Schwenningen (Sonntag, 02. Oktober, 16.30 Uhr) wird übertragen: Im Free-TV auf SPORT1, im Webradio unseres Medienpartners Radio Regenbogen und auf der Frequenz 106,1. Auch der Liveticker der Adler-App meldet sich.

Jamie Tardif fällt rund zwei Wochen aus

29. September 2016

Die Adler Mannheim müssen rund zwei Wochen auf Jamie Tardif verzichten. Wie eine Untersuchung ergab, zog sich der Angreifer im Training eine Zerrung im Bein zu.

Neben Tardif fehlen mit Ryan MacMurchy, Garrett Festerling und Mathieu Carle drei weitere Stützen der Mannschaft

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