Zweites Heimspiel der Saison – Adler empfangen Iserlohn Roosters

18. September 2014

Nach dem Auftaktwochenende gegen Ingolstadt und Krefeld haben die Adler nun ein Heimspiel-Marathon vor der Brust. Insgesamt vier Partien bestreitet das Team von Geoff Ward in den kommenden acht Tagen vor heimischer Kulisse. Den Auftakt machen die Iserlohn Roosters, die am Freitag, den 19.09.2014, erstmals ihre Visitenkarte in dieser noch jungen Saison in der SAP Arena abgeben. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr. Tickets für das Spiel gegen die Iserlohn Roosters sind noch in allen Kategorien erhältlich, sowohl im Vorverkauf als auch am Spieltag ab 18.00 Uhr an der Abendkasse.


Mit vier von sechs möglichen Punkten legten die Roosters am zurückliegenden Wochenende einen beinahe perfekten Saisonstart hin. Zwei Tage nach dem 4:2-Sieg über die Krefeld Pinguine setzte es in Nürnberg eine knappe 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen. Ausschlaggebend dafür, dass die Iserlohner mit nur einem Zähler die Heimreise antreten mussten, waren in erster Linie die mangelnde Chancenverwertung und einige unnötige Strafzeiten. Beides dürften auch Gründe für die 2:5-Niederlage der Adler in Krefeld gewesen sein, denn die Ward-Schützlinge brachten sich durch fehlende Disziplin selbst aus dem Konzept, hochkarätige Chancen wurden ebenfalls nicht genutzt.

„Iserlohn ist eine sehr geduldige Mannschaft, die ein einfaches Eishockey spielt“, antwortete Geoff Ward auf die Frage, wie er die Roosters einschätze. Groß beschäftigen wollte sich der 52-jährige Kanadier mit seinem morgigen Kontrahenten allerdings nicht: „Wir analysieren zwar die Spiele unserer Gegner, wollen aber lediglich wissen, worauf wir uns einstellen müssen, um einen Überraschungseffekt zu vermeiden“, gab Ward während des Pressetalks am Donnerstagnachmittag zu verstehen. „An unserer Spielweise wird sich deshalb aber nicht allzu viel ändern. Wenn es etwas Wichtiges gibt, was die Spieler wissen sollten, dann erfahren sie es auch. Ansonsten konzentrieren wir uns nur auf unser Spiel“, so der Trainer weiter.

Dass die Roosters ein äußerst unangenehmer Gegner sind, belegt die Statistik: Weniger als die Hälfte der Spiele konnten die Adler für sich entscheiden. Das Team von Geoff Ward muss sich also auf einen heißen Tanz einstellen.

Für das Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters sind noch Eintrittskarten in allen Kategorien im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de oder an der Abendkasse ab 18.00Uhr erhältlich.

Unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt die Partie wie gewohnt live im Webradio.



Weitere Informationen finden Sie unter http://www.youtube.com/watch?v=HpCL8BqZWQs&feature=youtu.be

Meine Meinung über…heute mit Andrew Joudrey

17. September 2014

Das Debüt von Andrew Joudrey hätte besser nicht verlaufen können. Der 30-jährige Kanadier erzielte am zurückliegenden Wochenende gegen den ERC Ingolstadt sein erstes DEL-Tor für die Adler und verhalf seiner Mannschaft zu einem 5:2-Sieg. Wir haben uns mit dem Neuzugang nach dem Training getroffen und ihn zu seiner Meinung befragt.


Andrew Joudrey über…

…seine neue Heimat und die Eishockeystadt Mannheim.

Ich fühle mich in Mannheim wirklich sehr wohl. Die Unterstützung der Fans ist beeindruckend, da sie mit soviel Herzblut und Leidenschaft hinter ihrer Mannschaft stehen. Zudem wurden meine Frau und ich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen und wir haben viel mit meinen Mannschaftskollegen und deren Familien unternommen. Das hat die Umstellung natürlich deutlich leichter gemacht und es ist toll, täglich mit den Jungs zu arbeiten, da wir wirklich ein tolles Team haben.

… das Vertrauen der Mannschaft, die ihn zum Assistenten gewählt hat.

Das ist für mich eine besondere Ehre und mir bedeutet diese Wertschätzung wirklich viel. Ich habe großen Respekt vor der Mannheimer Eishockeytradition und nehme mein Amt sehr ernst. Ich werde alles geben, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.

… die Teilnahme an der Champions Hockey League.

Natürlich hätten wir bessere Ergebnisse erzielen können, aber wir haben auch viel aus diesen Spielen gelernt. Der Vergleich mit europäischen Spitzenteams war eine tolle Herausforderung und wichtige Erfahrung für uns als Mannschaft sowie für jeden einzelnen Spieler. Wir freuen uns schon auf die nächsten beiden Spiele gegen Sparta Prag.

… die ersten beiden Spieltage der Adler.

Bei der Begegnung gegen Ingolstadt waren wir deutlich konzentrierter und haben den Fokus nicht verloren. In Krefeld waren wir hingegen nicht wirklich bei der Sache und haben uns einige Fehler geleistet, die uns letztendlich das Spiel gekostet haben. Doch daran haben wir in den letzten Tagen hart gearbeitet. Natürlich ist es für jeden Spieler frustrierend zu verlieren, aber man nimmt aus Niederlagen auch immer sehr viel Positives mit. Wir haben gezeigt bekommen, wo wir uns noch verbessern müssen. Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial, aber wir müssen es auch von Spiel zu Spiel aufs Eis bringen.

… das neue, offensiv ausgerichtete System von Cheftrainer Geoff Ward.

Ich bin sehr überzeugt von Geoffs System. Es ermöglicht ein sehr aggressives und offensives Spiel und erlaubt uns, schnell zu spielen. Ich selbst habe in den vergangenen Jahren ein ähnliches System gespielt. Wenn alle fünf Spieler auf dem Eis das System nahezu fehlerfrei umsetzen, dann kann es für den Gegner sehr frustrierend und für uns sehr effektiv werden.

… die Auswirkungen der neuen Regeln auf das Spiel

Durch die neuen Regeln ist das Spiel deutlich schneller geworden und es spielt sich alles in der Angriffs- und Defensivzone ab. Dadurch wird die Defensivarbeit schwieriger als zuvor, da es dort mehr Platz gibt. Am Anfang der Saison fallen meistens mehr Tore, weil sich die Teams nicht nur aneinander, sondern auch an die neue Spielweise gewöhnen müssen. Aber ich bin gespannt, wie sich die Regeln langfristig in der DEL auswirken werden.

Der nächste Gegner der Adler: Iserlohn Roosters

17. September 2014

Die Serie gegen den EHC Red Bull München sei das Geilste gewesen, was Manager Karsten Mende bislang bei den Iserlohn Roosters erlebt habe. Obwohl bereits im Viertelfinale gegen die Hamburg Freezers Endstation war, fiel das Fazit nach der Saison 2013/2014 im Sauerland durchweg positiv aus. Zur Erinnerung: Nach einem starken Saisonstart fielen die Roosters in ein tiefes Loch. Über Wochen dümpelte die Mannschaft im Tabellenkeller herum, ehe der Club die Reißleine zog und sich von Cheftrainer Doug Mason trennte. Sein Nachfolger Jari Pasanen, der unter Mason als Assistenztrainer arbeitete, verpasste den Roosters ein neues Gesicht und impfte der Mannschaft das absolute Sieger-Gen ein. Das Ende der Geschichte ist bekannt.


Alle Bemühungen, möglichst viele Spieler aus der Erfolgsmannschaft zu behalten und somit eine hohe personelle Fluktuation zu verhindern, gingen schief. Insgesamt elf Akteure, darunter einige Leistungsträger, verließen den Club. Besonders schwer wiegt natürlich der Abgang von Torjäger Michael Wolf. Der Nationalspieler zählte nicht nur zu den Erfolgsgaranten in der Offensive, er war auch Kapitän und Identifikationsfigur der Sauerländer. Wichtige Offensivkräfte wie Chris Connolly und Marty Sertich konnten ebenfalls nicht gehalten werden. Dafür verpflichteten die Roosters unter anderem Nick Petersen aus Schwenningen, Boris Blank aus Krefeld und Derek Whitmore.

Ebenfalls schwer wiegt die Verletzung von Torhüter-Neuzugang Daniar Dshunussow. Der Ex-Wolfsburger erlitt im Sommer einen Bandscheibenvorfall und musste nach nur drei Trainingseinheiten am Seilersee operiert werden. Da Dshunussow voraussichtlich bis mindestens November/Dezember ausfallen wird, verpflichteten die Roosters Thomas Ower, der zuletzt in der DEL2 für Bad Nauheim das Tor hütete.

In der Defensive verließ mit Robert Raymond der offensivstärkste Verteidiger den Club. Um diese hinterlassene Lücke zu schließen, sicherten sich die Iserlohner unter anderem die Dienste von Ryan Button und Jonas Liwing. Letzterer gilt als cleverer und technisch starker Verteidiger, der dem Aufbauspiel der Roosters die nötigen Impulse geben soll.

An der Zielsetzung hat sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit nichts geändert. Das Team von Jari Pasanen möchte auch in dieser Saison wieder ein Wörtchen im Kampf um die Playoff-Qualifikation mitreden. Sollte es dem Trainer gelingen, die elf Neuzugänge zu integrieren, dürfte das angepeilte Saisonziel durchaus realisierbar sein.

Facts:
Die Roosters sind nur eines von vier DEL-Teams, gegen die die Adler weniger als die Hälfte ihrer Spiele gewonnen haben (nur 27 Siege in 56 Spielen) … Iserlohns nach München abgewanderter Stürmer Michael Wolf ist auch der beste Scorer gegen die Adler in der DEL in den letzten zehn Jahren (25 Tore, 15 Assists in 36 Spielen) … die Roosters haben drei der letzten sechs Partien in Mannheim gewonnen

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters
Freitag, 19.9.2014, 19:30 Uhr
SAP Arena, Mannheim

Die Partie wird live im Webradio unter http://www.regenbogen.de/content/html/shared/webradio/index.html?id=1 übertragen.


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