Chad Kolarik: „Ich schieße oft und gerne“

27. Mai 2016

In der abgelaufenen Saison ging Chad Kolarik noch für Kloten auf Torejagd, ab der kommenden wird er das für die Adler tun. Im Interview mit uns sprach der 30-jährige Angreifer über seine gemeinsame Zeit mit Sean Simpson und Colin Muller in der Schweiz, seine ersten Eindrücke von Mannheim und beantwortete einige Fragen der Adler-Fans.

Sean Simpson kennt Chad Kolarik aus der gemeinsamen Zeit in Kloten.

Chad, herzlich willkommen in Mannheim. Warum hast du dich für einen Wechsel zu den Adlern entschieden?

Meine Frau und ich waren vor einigen Wochen auf Einladung von Teal Fowler in Mannheim. Er hat uns die SAP Arena und auch ein bisschen was von der Stadt gezeigt. Es hat uns beiden hier richtig gut gefallen. Die Bedingungen in der Arena sind auf NHL-Niveau, das hat mich schwer beeindruckt. Mannheim ist eine große Herausforderung für mich, ich freue mich sehr darauf.

Was wusstest du denn im Vorfeld bereits über die Adler?

Die Meisterschaft 2015 habe ich natürlich mitbekommen, auch die vergangene Saison, die aus Adler-Sicht enttäuschend verlief. Die Mannschaft hatte immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, das macht es dann natürlich schwer. Trotzdem sind die Adler eine Top-Organisation. Bevor Sean Simpson hier als Trainer in Betracht gezogen wurde, habe ich mit ihm über Mannheim gesprochen. Er hat mir zu den Adlern geraten.

Du hast in Kloten ein Jahr unter Sean gespielt. Für welches Eishockey steht er?

In Kloten haben wir aggressiv und offensiv gespielt, wir haben die sechstmeisten Treffer der ganzen Liga erzielt. Man muss sich aber auch um die eigene Zone kümmern, das gehört einfach dazu. In Kloten war die Personaldecke etwas dünner, da konnte man nicht auf Teufel komm raus nach vorne spielen. In Mannheim ist das etwas anders, wir haben hier viele offensiv denkende Spieler und wir werden diese „Feuerkraft“ auch aufs Eis bringen, da bin ich mir sicher. Sean und auch Colin Muller sind auf der Bank sehr ruhig, sie treffen in der Ansprache an die Mannschaft aber immer den richtigen Ton. Ich freue mich, dass ich weiter mit ihnen zusammenarbeiten kann.

Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Als Mannschaft will man immer so erfolgreich wie möglich sein, egal ob in der Hauptrunde oder den Playoffs. Eine Meisterschaft zu gewinnen wäre natürlich ein Traum, dafür muss aber alles passen. Mannheim hat hervorragende Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Es liegt an uns Spielern, das auch aufs Eis zu bringen. Persönlich will ich meinen Platz im Kader finden und dazu beitragen, dass wir erfolgreich sind.

Als welchen Spielertyp würdest du dich selbst beschreiben?

Ich schieße oft und gerne (lacht). Grundsätzlich sehe ich meine Stärken in der Offensive, egal ob auf dem Flügel oder in der Mitte. Ich bereite Tore vor und erziele sie auch selbst.

Zum Abschluss wollen wir noch ein paar Fragen weitergeben, die unsere Fans dir über Facebook gestellt haben. Was hat die Rückennummer 42 für dich zu bedeuten?

Ich habe zu meiner Zeit auf dem College immer mit der 24 gespielt. Als ich dann Profi wurde und in die AHL nach San Antonio gewechselt bin, war die Nummer dort schon vergeben. Also habe ich einfach die Zahlen getauscht. Dabei bin ich dann auch geblieben, auch wenn die 24 in späteren Clubs noch nicht vergeben war.

Für welchen Beruf hättest du dich entschieden, wenn es mit der professionellen Eishockeykarriere nicht funktioniert hätte?

Profi-Golfer könnte ich mir vorstellen (lacht). Aber ich wäre wahrscheinlich eher Handwerker geworden, Schreiner zum Beispiel. Ich mache viele Dinge rund um mein Haus selbst, das macht mir einfach Spaß.

Wie gestaltest du dein Sommertraining und was sind deine Lieblingsübungen im Kraftraum?

Unter der Woche trainiere ich außer Mittwoch jeden Tag. Ich gehe in den Kraftraum und arbeite zusätzlich an meiner Ausdauer. Ab Juli gehe ich dann auch wieder aufs Eis hier in Nordamerika. Krafttraining ist abseits der Eisfläche das, was mir am meisten Spaß macht. Da erkennt man einfach schnell einen Fortschritt, wenn man mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht schafft.

Adler Kids-Club: Neue Homepage online

25. Mai 2016

Es ist soweit: Die neue Homepage des Adler Kids-Club ist seit heute online. Unter www.adler-kids.de gibt’s dort alles Wissenswerte um die Adler Mannheim - ganz speziell für Kinder.

Bitte lächeln: Marcel Goc auf der Saisonabschlussfeier des Kids-Clubs.

Wie haben sich die Adler am Wochenende geschlagen? Wo steht die Mannschaft gerade in der Tabelle? Wie läuft’s bei den Jungadlern? Alles rund um die Adler Mannheim können die kleinen Fans dort nachlesen. Außerdem gibt’s Berichte und Bilder-Galerien zu allen Events und Ausflügen des Kids-Clubs. Spaß wird im Kids-Club ohnehin groß geschrieben: Tolle Spiele und coole Downloads warten auf die Kids-Club-Mitglieder. Wer mehr über den Eishockeysport erfahren möchte, der ist bei Udo richtig. Das Maskottchen der Adler erklärt die schnellste Mannschaftssportart der Welt.

Der Kids-Club wurde 2006 gegründet, damit Adler-Fans zwischen drei und 14 Jahren den Club hautnah erleben können. Alle Mitglieder werden regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen. Dort treffen sie ihre Lieblingsspieler in ganz persönlicher Atmosphäre und lernen sie auch abseits der Eisfläche kennen.

NHL16-Turnier im Adler City Store

20. Mai 2016

Um die eishockeyfreie Zeit im Sommer zu verkürzen, können Adler-Fans selbst zum digitalen Schläger greifen. Am Samstag, den 28. Mai, beginnt das NHL16-Turnier im Adler City Store. Neben jeder Menge Spielspaß warten auch tolle Preise auf die Gewinner.

Anmelden könnt Ihr euch bis zum Freitag, 27. Mai um 16.00 Uhr unter aktion@adler-mannheim.de. Am 28. Mai um 11.00 Uhr geht’s dann los. 16 Startplätze stehen zur Verfügung. Sollte es mehr als 16 Anmeldungen geben, wird das Zufallsprinzip entscheiden.

Die Teilnehmer werden in vier Gruppen mit jeweils vier Teilnehmern gelost. Dort spielt jeder gegen jeden und die beiden Gruppenersten ziehen in das Viertelfinale ein. Auf den Gewinner wartet ein Gutschein für ein neues Fantrikot, für die Plätze zwei bis acht gibt‘s Gutscheine für den Adler City Store.

Regeln

Pro Duell wird es nur ein Spiel geben, kein Rückspiel und auch keine Serie. Auch ab dem Viertelfinale wird jeweils nur ein Spiel ausgetragen. Die Drittellänge beträgt fünf Minuten. Sollte es nach drei Dritteln Unentschieden stehen, wird Verlängerung mit Sudden Death gespielt. Pro Team spielt immer nur ein Spieler.

Termine

Die Spieltage sind immer samstags von 11.00 bis 14.00 Uhr. Gruppe A am 28. Mai. Gruppe B am 4. Juni. Gruppe C am 11. Juni. Gruppe D am 18. Juni. Viertel- /Halbfinale und Endspiel am 25. Juni.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. Die Teilnahme kostet pro Person 10 Euro und beinhaltet Getränke und Snacks.

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