27.12.2025

Performance-Check: Augsburger Panther

Performance-Check: Augsburger Panther

Erst Anfang Dezember waren die Panther in Mannheim zu Gast, unterlagen klar mit 0:7. Was sich seit dem zweiten Aufeinandertreffen der Saison bei den Augsburgern getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check.

Form: Playoff-Platzierung, dann doch wieder Rang elf – das tabellarische Wechselspiel hält beim AEV die Motivation sicher hoch, nervenschonend ist es aber nicht. Aktuell sind es bei einer weniger ausgetragenen Partie zwei Zähler Rückstand auf den Zehnten aus Schwenningen, dafür aber auch recht beruhigende neun Punkte Vorsprung auf den Rangzwölften aus Iserlohn. Dass die Fuggerstädter etwas mit dem Abstieg zu tun haben könnten, ist aktuell schwer vorstellbar. Deutlich offensiver, attraktiver und mutiger ist die Spielweise der Panther in dieser Saison. Zwar wurden sechs der jüngsten sieben Partien verloren, beim knappen 1:2 nach Verlängerung in Bremerhaven, bei dem 2:3 nach Penaltyschießen gegen Straubing und dem 2:3 wiederum nach Verlängerung gegen Nürnberg wurde aber zumindest jeweils ein Zähler eingefahren. Und das eben mehrheitlich auch gegen Clubs, die vermeintlich andere Ansprüche haben als die Panther. In Dresden allerdings setzte es am Freitag eine 1:3-Niederlage. 

Tor: Michael Garteig erfüllt sein Soll. 90,1 Prozent Fangquote und ein Gegentorschnitt von 3,16 sind zwar im Ligavergleich keine Spitzenwerte, bedeuten dennoch eine stabile Mittelfeldplatzierung. Backup Peyton Jones hingegen kommt noch nicht an die Werte seines Partners ran. Der Deutsch-Amerikaner weist eine Fangquote von 87,7 Prozent und einen Gegentorschnitt von 4,03 auf. Entsprechend überrascht es auch wenig, dass das Team von Cheftrainer Bill Peters mit 116 Gegentoren die drittmeisten kassiert haben.  

Verteidigung: Besonders positiv fallen die beiden Neuzugänge Kyle Mayhew und Madison Bowey auf. Mayhew hilft offensiv ordentlich mit, hat nach 32 Partien vier Tore und 13 Vorlagen verbucht. Der Kanadier Bowey ist einerseits ebenfalls offensivgefährlich (vier Treffer, neun Vorlagen), steht andererseits aber auch defensiv stabil. Das Unterzahlspiel konnte bislang weniger überzeugen, ist mit 70,59 Prozent das schlechteste der Liga. Da trifft es sich gut, dass die bayerischen Schwaben zu den drei fairsten Teams der Liga zählen. 

Sturm: Die 30 erzielten Treffer entsprechen dem tabellarischen Umfeld der Panther. D.J. Busdeker sticht mit 15 Toren und 13 Treffer heraus, auch Routinier Alexandre Grenier funktioniert bei den Panthern (neun Tore, 18 Vorlagen). Nationalspieler Alex Blank ist für die Panther ein wichtiger Schlüsselspieler, denn der erst 23-jährige ist mit zehn Toren und 16 Vorlagen drittbester Panther. Mit Riley Damiani, Cody Kunyk und Tim Wohlgemuth haben die Augsburger noch drei weitere Angreifer, die ganz ordentlich punkten können. Das Powerplay wusste indes noch nicht zu überzeugen, rangiert mit 15,38 Prozent Erfolgsquote auf dem letzten Platz.  

Personal: Zuletzt hatten die Panther keine Ausfälle, konnten dagegen die Vertragsverlängerungen von Verteidiger Ryan Button und den Stürmern Enrico Henriquez-Morales und Tim Wohlgemuth verkünden.

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