22.12.2025

Performance-Check: Eisbären Berlin

Performance-Check: Eisbären Berlin

Ende Oktober empfingen die Eisbären unsere Adler zum zweiten Saisonduell. Was sich seitdem beim amtierenden Meister getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check. Außerdem haben wir noch alle Informationen rund um die Herzenabgabe beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ für euch.

Form: Der aktuell sechste Platz spiegelt sicher nicht das tatsächliche Leistungsvermögen der Eisbären wider. Denn die Hauptstädter haben quasi seit Saisonbeginn mit zahlreichen Verletzungssorgen zu kämpfen. Der Leistungs- und Personalverlust ist nicht zu kompensieren und hinterlässt bei den verbliebenen Spielern verständlicherweise Spuren. Vor dem Hintergrund dieser erschwerten Umstände zeigen die Eisbären ordentliche Auftritte. Zwar gingen vier der jüngsten sieben Begegnungen verloren, allerdings wurde bei den beiden 3:4-Niederlagen nach Penaltyschießen gegen Köln zumindest jeweils ein Zähler eingefahren.

Tor: Mit 93 Gegentoren stehen die Eisbären defensiv nicht so stabil wie in der Vergangenheit. Auch hier zeigt sich aber der Ausfall von wichtigen Stützen. Die beiden Schlussmänner Jake Hildebrand und Jonas Stettmer nehmen sich statistisch nicht viel. Während für Nummer-eins-Goalie Hildebrand eine Fangquote von 89,9 Prozent zu Buche steht, weist Stettmer 89,8 Prozent auf. Beim Gegentorschnitt hat der US-Amerikaner mit 2,84 gegenüber 2,94 leicht die Nase vorn.

Verteidigung: Wie bereits erwähnt, hat es die Defensive verletzungstechnisch ordentlich erwischt. Da trifft es sich gut, dass Eric Mik seinen Aufwärtstrend auch in dieser Saison fortsetzen kann. Der 25-jährige Nationalspieler besticht durch defensive Stabilität, Abgeklärtheit und offensive Akzente. Eine Plus- /Minusbilanz von +16 sowie vier Tore und zwölf Vorlagen unterstreichen die starken Auftritte des Linksschützen. Auch die beiden Imports Mitch Reinke und Adam Smith machen einen soliden Job. Das Unterzahlspiel war bis zum zurückliegenden Wochenende ebenfalls ordentlich unterwegs, war acht Spiele lang ohne Gegentor. Beim 5:8 in Ingolstadt riss die Serie allerdings, sodass sich die Eisbären aktuell bei einer Unterzahlquote von 79 Prozent befinden und sich damit im Ligamittelfeld bewegen.

Sturm: Am Sonntag haben die Eisbären bei den geschossenen Toren die 100er-Marke erreicht, stehen mit diesem Wert ebenfalls im Ligamittelfeld. Frederik Tiffels führt die interne Scorerliste mit sechs Treffern und 28 Vorlagen an. Liam Kirk tritt indes als sicherster Schütze in Erscheinung (13 Tore). Die Neuzugänge Andreas Eder und Markus Vikingstad haben ebenfalls ihren Platz gefunden, jüngst war auch Yannick Veilleux mit acht Toren und einer Vorlage aus sechs Partien offensiv gefährlich unterwegs, ehe seine Punkteserie am Sonntag riss. In Sachen Überzahl hat Berlin dagegen noch Arbeit vor sich. Mit 14,13 Prozent Erfolgsquote stehen die Hauptstädter in dieser Wertung auf Platz 14.

Personal: Neben den beiden U20-Akteuren Lennart Neiße und Moritz Kretschmar fehlen die Verteidiger Markus Niemeläinen (Handverletzung) und Kai Wissmann (Achillessehnenoperation) noch für unbestimmte Zeit. Marco Nowak gab vergangene Woche bekannt, dass er seine Karriere aufgrund einer Schulterverletzung nun doch frühzeitig beenden muss. Zudem fehlt Ty Ronning aufgrund eine Knieverletzung noch mehrere Wochen und für den nachverpflichteten Patrick Khodorenko ist die Saison ebenfalls mit einer Knieverletzung bereits beendet.

Am Rande der Bande: Beim „Spiel der leuchtenden Herzen“ geben wir gegen eine Spende von mindestens zwei Euro wieder blinkende Ansteckherzen aus. Die Spenden gehen an unseren gemeinnützigen Verein „Adler helfen Menschen e.V.“. Ab 17.15 Uhr startet rund um die SAP Arena die Herzenabgabe, ab 18.00 Uhr geht die Abgabe in den Umläufen weiter. Außerdem gibt es ab 16.30 Uhr einen Waffel- und Glühweinstand auf dem Udo-Scholz-Platz.