01.01.2026

Performance-Check: Dresdner Eislöwen

Performance-Check: Dresdner Eislöwen

Ende November fand zum ersten Mal eine PENNY DEL Partie zwischen unseren Adlern und den Eislöwen in Mannheim statt. Was sich seitdem beim Aufsteiger getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check.

Form: Es war, ist und bleibt wahrscheinlich bis zum Ende der Hauptrunde eine herausfordernde Debütsaison für die Eislöwen. Nach wie vor stehen die Sachsen am Tabellenende, haben bei einer mehr ausgetragenen Partie 13 Punkte Rückstand auf den Vorletzten aus Frankfurt. Da schmerzt es natürlich besonders, wenn Partien gegen die direkten Konkurrenten verloren gehen, wie am Dienstag beim 0:3 gegen die Löwen. Umso schmerzlicher noch, wenn man in diesen Spielen lange wie der sichere Sieger aussieht, so wie bei der 4:5-Niederlage in Iserlohn Mitte Dezember, als eine zwischenzeitliche 3:0-Führung nicht für Punkte reichte. Zwar gab es in der Folge einen Überraschungssieg gegen Tabellenführer Ingolstadt (3:2) und einen 3:1-Sieg gegen Augsburg am zweiten Weihnachtsfeiertag, München war im Anschluss aber wieder eine Nummer zu groß (2:5).

Tor: Bereits 143 Gegentore, ein Gegentorschnitt von 4,1 – die Defensive ist ein Manko der Eislöwen. Zwar haben sich beide Schlussmänner stabilisiert, finden sich mit ihren Werten aber im hinteren Ligamittelfeld wieder. So hat der eigentlich als Backup eingeplante Janick Schwendener mit einer Fangquote von 88,77 Prozent und einem Gegentorschnitt von 3,64 leicht die Nase gegenüber seinem Partner Jussi Olkinuora vorne (88 Prozent Fangquote und 3,75 Gegentorschnitt).  

Verteidigung: Angesichts der mit Abstand meisten Gegentore der Liga sind die Statistiken der Verteidiger nicht gerade rosig. Die Plus-/Minus-Werte sind verehrend, und auch die offensive Unterstützung ist begrenzt. Tariq Hammond gilt noch als recht solider Verteidiger, während die erfahrenen Justin Braun, Alex McCrea und Emil Johansson um defensive Stabilität und offensiven Output bemüht sind. Das Unterzahl bleibt indes konstant stark, ist mit 81,51 Prozent das viertstärkste der Liga.

Sturm: Zum Problem der vielen Gegentore gesellt sich der Umstand, dass das Team von Cheftrainer Gerry Fleming, der das Team Anfang Dezember übernommen hat, selbst die wenigsten Treffer erzielt hat – 69 an der Zahl. Ex-Adler Austin Ortega ist mit 26 Punkten bester Scorer des Teams, und mit 16 Treffern dabei auch der torgefährlichste Akteur. Auch Trevor Parkes hat in den jüngsten Auftritten wieder zuverlässiger zu seiner Treffsicherheit gefunden, Rourke Chartier steuerte in den vergangenen zehn Partien acht Scorerpunkte bei. Das Powerplay liegt mit 17,43 Prozent im hinteren Ligamittelfeld und zeigte bis zum Spiel gegen Frankfurt einen leicht positiven Trend.

Personal: Mit Ausnahme von Oliver Granz (Handverletzung) haben die Eislöwen keine Ausfälle zu beklagen.

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