Performance-Check: Dresdner Eislöwen
Das letzte von vier Hauptrundenduellen gegen die Eislöwen aus Dresden steht an. Das jüngste Aufeinandertreffen zu Beginn des neuen Jahres ging mit 5:2 an den Aufsteiger. Was sich in der Zwischenzeit bei den Sachsen getan hat, beleuchten wir in unserem Performance-Check.
Form: Sowohl vor dem Sieg in Mannheim als auch danach setzte es zumeist Niederlagen, was symptomatisch für die erste Erstligasaison der Löwen ist. So gab es nur zwei Tage nach dem Auftritt in der SAP Arena zuhause ein 1:8 gegen die Kölner Haie. Den Fischtown Pinguins bot man im Anschluss zwar lange die Stirn, unterlag am Ende aber dennoch knapp mit 2:3. Beim Winter Game im Rudolf-Harbig-Stadion gegen Berlin hielten die Eislöwen die Partie ebenfalls lange offen, führten sogar bis kurz vor Schluss, mussten sich bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung aber mit nur einem Punkt zufriedengeben. Zwar zeigt sich der Trend seit der Vorweihnachtszeit mit zehn eingefahrenen Punkten positiv, doch der Rückstand auf den Tabellenvorletzten aus Frankfurt beträgt zwölf Spieltage vor Hauptrundenende satte zwölf Zähler.
Tor: Mit Fangquoten weit weg von 90 Prozent und einem Schnitt von 3,5 Gegentoren sehen die Statistiken der beiden Torhüter Jussi Olkinuora und Janick Schwendener nicht wirklich rosig aus, allerdings ist auch beim Goalie-Tandem ein leichter Aufwärtstrend erkennbar.
Verteidigung: 162 Gegentore bedeuten für das Team von Cheftrainer Gerry Fleming in dieser Wertung die Position des Schlusslichts. Entsprechend fallen auch die individuellen Statistiken der Verteidiger aus. Emil Johansson tritt offensiv noch am stärksten in Erscheinung, hat dennoch mit der Hypothek von -20 in der Plus-/Minus-Statistik zu kämpfen. Das Unterzahl hat, entgegengesetzt zum allgemeinen Trend, etwas nachgelassen, liegt mit 80,30 Prozent ligaweit auf Rang sechs.
Sturm: 80 erzielte Treffer sind die wenigsten in der Liga. Das Powerplay zeigt sich leicht verbessert und liegt mit 17,36 Prozent auf dem vorletzten Platz. Austin Ortega ist weiterhin der punktbeste Eislöwe, mit 16 Treffern auch der torgefährlichste. Mit einem Treffer und zwei Vorlagen ist der 31-Jährige auch Topscorer gegen die Adler.
Personal: Derzeit hat Dresden keinerlei personelle Ausfälle zu beklagen.



