23.02.2026

Ein Spiel unter besonderen Vorzeichen

Ein Spiel unter besonderen Vorzeichen

Es hätte kaum besser passen können: Zum Restart der PENNY DEL bekommen es unsere Adler am Mittwoch, den 25. Februar, mit Augsburg zu tun. Während also jeder einzelne im Team alles dafür gibt, nach der rund vierwöchigen Olympia-Pause wieder in Bestform zu sein und die Anspannung und die Vorfreude auf diesen Tag ohnehin extra groß sind, gastiert genau der Club in der SAP Arena, für den Denis Reul, der fast zwei Jahrzehnte seiner Karriere in Mannheim verbracht, hier zwei Meisterschaften gewonnen und das Team als Kapitän geführt hat, als einziger ebenfalls aktiv war. Keine Frage, dass die Partie gegen die Panther daher unter besonderem Vorzeichen steht. Nämlich unter der Bannerzeremonie unserer neuen ewigen Nummer 29.

Denis selbst ist nach außen vielleicht nicht unbedingt als der emotionalste Vertreter seiner Zunft bekannt, dennoch dürfte dieser Tag auch den als beinharten Verteidiger in Erinnerung gebliebenen 36-Jährigen berühren. Denn wenn in einem würdigen Rahmen das Banner mit der Nummer 29 unter das Hallendach gezogen wird, Special-Guests zu Wort kommen werden und ausgewählte Highlights aus Denis eindrucksvoller Karriere auf dem Videowürfel laufen, dürfte das auch bei Denis eine spezielle Gefühlslage wecken. Für diese Ehrung werden wir am Mittwoch das Warmup, das von Denis‘ Musikauswahl begleitet und speziellen Warmup-Trikots absolviert wird, 15 Minuten vorziehen, sodass die Bannerzeremonie circa gegen 19.05 Uhr beginnen wird. Habt das bitte für eure Planungen im Hinterkopf. Außerdem haben wir anlässlich der Ehrung passende T-Shirts und Schals sowie die erwähnten Warmup-Triktos in den Fanshops der SAP Arena.

Trotz dieses ganz speziellen Vorlaufs gilt es für das Team um Cheftrainer Dallas Eakins eine reguläre Partie zu bestreiten. Und zwar die erste von noch acht ausstehenden Hauptrundenbegegnungen binnen drei Wochen. „Wir hatten heute ein sehr gutes Training. Die Olympia-Fahrer hatten ein paar Tage frei, haben heute gleich wieder Vollgas gegeben“, ist Eakins mit dem ersten Training in voller Mannstärke zufrieden. „Die Umstellung wird nicht lange dauern“, sind sich die beiden Nationalspieler Marc Michaelis und Lukas Kälble einig. „Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Wir werden die morgige Einheit noch nutzen, um zusammenzufinden und dann gemeinsam alles dafür geben, mit der bestmöglichen Platzierung die Hauptrunde abzuschließen“, betont Michaelis.

Worge-Kreü-Debüt denkbar

Dass zu Beginn der Begegnung gegen Augsburg vielleicht noch etwas Sand im Getriebe sein wird, hält der Kapitän für denkbar, aber nicht tragisch. „Die Jungs sind alle so energiegeladen, gerade weil wir mit einem Heimspiel starten, dass wir sicher schnell wieder in Tritt sind.“ Kälble setzt zudem noch auf den Olympia-Effekt: „Auf der kleineren Eisfläche waren wir gezwungen, das Spiel schnell zu machen, Entscheidungen schnell zu treffen. Dass mit in unser Spiel zu integrieren, ist sicher nicht von Nachteil. Daneben müssen wir uns auf ein sehr physisches Rangehen der Panther einstellen.“

Ob Neuzugang William Worge Kreü bereits sein Adler-Debüt geben wird, steht indes noch nicht fest. „Es ist nie so einfach, zu einem Club zu wechseln und direkt zu spielen. Zudem haben wir aktuell keine verletzungsbedingten Ausfälle in der Defensive“, ordnet Eakins ein. Was in jedem Fall erneut stattfinden wird, ist unsere Mobilitätsumfrage, in dessen Rahmen wir uns über eure Teilnahme sehr freuen. So hätte es letztlich kaum besser passen können: Zum Restart der PENNY DEL bekommen es unser Adler am Mittwoch mit Augsburg zu tun. Jenem Club, für den unsere neue ewige Nummer 29 Denis Reul neben unseren Adlern auch auf dem Eis stand. Eine Partie, die unter besonderem Vorzeichen steht.