Adler stellen auf 2:0
Die Adler Mannheim haben auch das zweite Halbfinalspiel gegen München für sich entschieden. Das Team von Cheftrainer Dallas Eakins gewann erneut mit 3:2 nach Verlängerung. Die Treffer für die Adler erzielten Nick Mattinen, Matthias Plachta und Justin Schütz.
Gleich in der ersten Minute vergab Kristian Reichel bei seinem Schuss über das Tor die erste Chance, auf der Gegenseite traf Veit Oswald das Außennetz. Brady Ferguson und Phillip Sinn prüften aus kurzer Distanz die Reflexe von Maxi Franzreb (5. Minute), während Nick Mattinen für die Adler im Powerplay ebenfalls am Außennetz scheiterte (13.). Kurz vor der ersten Pause hatte Philipp Krening aus dem Slot nochmals die Gelegenheit auf die Führung, verpasste aber ebenso wie Kris Bennett im Gegenzug (beide 18.).
Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Nennenswerte Chancen gab es aufgrund disziplinierter Defensivarbeit und zwei starken Torhütern kaum. Erst ein unglücklicher Fehler in der Rückwärtsbewegung ermöglichte Yasin Ehliz Platz, den der deutsche Nationalspieler zu nutzen wusste (32.). Eine Minute später war Tobias Rieder in Überzahl zur Stelle – 2:0. Marc Michaels hatte die direkte Antwort auf dem Schläger, fand bei Antoine Bibeau aber keine Lücke (34.). Reichel machte es dafür in numerischer Überlegenheit besser. Nach starker Passstafette musste der Stürmer nur noch die Kelle hinhalten (35.).
Auch die erste Hälfte des Schlussabschnitts war weitgehend chancenarm. Dan Renouf hatte bei seinem Pfostentreffer Pech (50.). Genauer zielte dafür Matthias Plachta, der ansatzlos unter die Latte traf (54.). Weil Franzreb gegen Ehliz und Patrick Hager spektakulär hielt, ging auch Spiel zwei der Serie in die Verlängerung (59.). In dieser schoss Justin Schütz Bibeau von hinter dem Tor an den Schoner, von dort ging der Puck zum 3:2-Auswärtssieg über die Linie (64.).



