Zwischen Eiszeit und Eiskaffee mit Maxi Heim
Die Saison ist vorüber, die Sommerpause hat begonnen. Wobei der Wortteil „Pause“ nicht wirklich passend ist, denn bereits wenige Wochen nach dem finalen Saisonspiel sind unsere Jungs ins Sommertraining gestartet. Aber was genau passiert in den Monaten ohne Eis? Wie sieht ein Sommertag aus? Was vermissen die Jungs in der warmen Jahreszeit am meisten? Diese und viele weitere Dinge wollten wir heute von Maxi Heim wissen. Ehrlich. Nah. Und ohne Schlittschuhe. Zwischen Eiszeit und Eiskaffee.
Wann im Sommer hast du letztmals an eine Szene aus der vergangenen Saison gedacht?
Als Profisportler vermisst man seinen Sport so sehr, dass man eigentlich ständig oder zumindest immer wieder an das eine oder andere denkt. Mal geht einem ein Tor durch den Kopf, eine bestimmte Szene, ein Spiel, ein Gefühl. Erinnerungen werden ständig wach. Von daher: gestern.
Was bedeuten die Wochen abseits des Eises dennoch für dich?
Mit Sommer verbinde ich ein paar Wochen am Stück oder verteilt über einen kürzeren Zeitraum, in denen ich komplett weg vom Eis bin, weg von der Kabine, weg von der Mannschaft. In denen Urlaub ansteht, dem Körper Ruhe gegönnt wird. Irgendwann geht es mit dem Sommertraining los. Da ist es wichtig, die Balance zu finden, dem Körper und dem Kopf einerseits noch weiter Erholung zu geben, andererseits die wichtigen Grundlagen für die neue Saison zu legen.
Kein Sommer ohne …
... Erfrischungsgetränke. (lacht)
All-Inclusive-Urlaub im Strandhotel, Aktivurlaub in den Bergen oder Städtetrip?
Von allem ein bisschen. Zumindest versuche ich, alles immer in einem Sommer unterzubringen. Der erste Urlaub ist der typische Strandurlaub, mit wenig bis keine Aktivitäten, alles wird für einen erledigt. Aber ich mag auch Städtetrips – einfach mal ein paar Tage fremde Städte durchlaufen, finde ich spannend.
Dein Go-to im Sommer?
Zeit in der Sonne. Einfach entspannt im Liegestuhl im Garten, am See oder am Strand in der Sonne liegen, zur Ruhe kommen, nichts machen, an nichts denken.
Was macht ein erfolgreiches Sommertraining aus?
Man merkt tatsächlich recht schnell Erfolge beziehungsweise Fortschritte, was aber bei der Schinderei auch notwendig ist. (lacht) Man kann mehr Gewicht bewegen, wird wieder stärker, schneller, beweglicher. Die Ausdauer wächst, der Allgemeinzustand verbessert sich.
Wie stark vermisst man die Kabine über den Sommer?
Es hält sich in Grenzen. In den ersten Wochen ist der Abstand am größten, aber da liegen ja auch gerade rund neun Monate hinter uns, in denen wir sehr eng und intensiv Zeit miteinander verbracht haben. Und nach ein paar Wochen kommen wir schon wieder in einer größeren Gruppe im Sommertraining zusammen. Sicher fehlt immer mal wieder der eine oder andere, aber das Gemeinschaftsgefühl ist recht schnell wieder vorhanden.
Mit wem hattest du diesen Sommer bislang am meisten Kontakt?
Mit Colin Schlenker, Justin Schütz und Lennard Nieleck verbringe ich eigentlich die meiste Zeit. Viele der anderen Jungs sieht man beim Sommertraining und oftmals gehen wir im Anschluss noch gemeinsam mittagessen.



