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Von der Schnelllebigkeit
Sie wird oft zitiert, die Schnelllebigkeit des Sports und alles, was mit ihr zusammenhängt. Das Credo: Nach Siegen darf man nicht abheben, nach Niederlagen ist nicht alles schlecht, denn schon morgen könnte alles ganz anders aussehen. Man muss im Hier und Jetzt leben. Aus dem Geschehenen lernen, das Vergangene aber schnell hinter sich lassen und auf die neuen Aufgaben fokussieren. So ist das erfolgreiche Viertelfinale unserer Jungs längst Geschichte, selbst das erste Halbfinalspiel vom Dienstag ist bereits abgehakt. Der Blick liegt voll und ganz auf dem zweiten Duell. Morgen. Um 19.00 Uhr (!). Auf heimischem Eis.
„Man hat in der Hauptrunde und auch im Viertelfinale gesehen, dass wir zuhause eine Macht und nur schwer zu schlagen sind“, freut sich Adler-Stürmer Stefan Loibl auf das erste Heim-Halbfinale. „Grundsätzlich ist noch gar nichts in dieser Serie passiert. Es war nicht davon auszugehen, dass wir ohne Niederlage in die nächste Runde einziehen. Es war kein schlechtes Spiel von uns, wir haben alles analysiert und werden mit Vollgas alles für den Serienausgleich geben“, hat auch der 28-Jährige nur die nächste Aufgabe vor Augen. „Es waren Abstimmungsprobleme, die uns die Gegentore eingebracht haben. Ärgerlich, aber nichts, was sich nicht abstellen lässt“, ist Mannschaftskollege Matthias Plachta vor Spiel zwei zuversichtlich.
„Wir müssen mehr Männer vors gegnerische Tor und mehr Scheiben aufs Tor bekommen. Berlin ist offensiv sehr gefährlich, daher dürfen wir ihnen nicht viele Chancen anbieten“, wissen Loibl und seine Kollegen bereits, was sie morgen Abend anders machen müssen. „Man kennt sich aus der Vergangenheit, man kennt sich aus dieser Saison. Es gibt keine Geheimnisse, keine Überraschungen mehr. Es kommt auf die Kleinigkeiten an, darauf, wer strukturierter spielt“, ist es für Plachta zudem eine Frage des Willens, die am Ende über das Weiterkommen entscheiden wird. „Es wird wieder eine enge, wieder eine umkämpfte Begegnung“, erwartet der Rekordspieler der Adler dasselbe Bild wie am Dienstag.
Bitte denkt in diesem Zusammenhang daran, dass die Partie bereits um 19.00 Uhr beginnt. Außerdem ist unser Stadionsprecher Jens Schneider morgen leider verhindert. Für ihn setzt sich Webradio-Kommentator Antti Soramies ans Mikrofon, was allerdings zur Folge hat, dass es morgen leider kein Webradio geben wird. Seid ihr nicht live in der SAP Arena, könnt ihr die Partie aber wie gewohnt in unserem Liveticker und bei Magenta Sport verfolgen.