02.11.2023

Performance-Check: Düsseldorfer EG

Performance-Check: Düsseldorfer EG

Nur drei Spiele liegen zwischen dem jüngsten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Die Düsseldorfer EG denkt sicher mit Freude an die Begegnung Ende Oktober zurück, konnten sie beim 4:1-Erfolg gegen die Adler doch ihren ersten Sieg nach 60 Minuten in der laufenden Saison feiern. Wie es für die Mannschaft um Trainer Thomas Dolak weiterging, haben wir in unserem Performance-Check zusammengeschrieben.

Form: Dem Tabellenvorletzten aus Düsseldorf gelingt es zu selten, sich in engen Partien durchzusetzen. Zudem wurde eine Begegnung achtmal mit nur zwei Toren Unterschied verloren. Dass bislang nur zwei Siege nach 60 Minuten zu Buche steht, macht die Sache naturgemäß nicht einfacher.

Augen auf: Torhüter Henrik Haukeland ist einmal mehr der sicherere Rückhalt. Doch auch der starke Schlussmann vermag nicht in jedem Spiel den Sieg zu bringen. 89,98 Prozent gehaltene Schüsse sind in Ordnung, für die eigenen Ansprüche des 28-jährigen Norwegers aber sicher zu wenig.

Topperformer: Phil Varone führt mit sechs Toren und sechs Vorlagen die interne Scorerliste an, hat in fünf der jüngsten sechs Partien mindestens einen Scorerpunkt verbucht. Der 32 Jahre alte Kanadier zeigt eine aufsteigende Form, hat großen Anteil an den Offensivaktionen seines Teams.

Faustpfand: Die DEG kämpft und steht defensiv verhältnismäßig stabil. „Wir stehen hinten zwar solide, müssen aber vorne zwei, drei Tore mehr schießen. Wir kämpfen in den letzten Wochen sehr gut, machen einen guten Job und spielen nie wirklich schlecht. Uns fehlt aber oft das nötige Quäntchen Glück“, appelliert Stürmer Bennet Roßmy an den Kampfgeist seiner Kollegen.

Achillesferse: Die Offensive zündet nicht. Nur 35 Treffer nach 16 Partien ist ligaweit die schlechteste Ausbeute. Darunter leidet auch das Powerplay. Zwar konnte die Erfolgsquote über die letzten Partien gesteigert werden, dennoch sind 9,1 Prozent eine sehr magere Ausbeute.

Personal: Der Verteidiger Luke Green wird noch rund zwei Wochen fehlen, sein Partner Kyle Cumiskey nach einer schweren Knieverletzung auf unbestimmte Zeit. Stürmer Brendan O´Donnell fällt nach einer Operation ebenfalls noch zwei Wochen aus, während Stephen MacAuley nach einem Kreuzbandriss wohl in dieser Saison nicht wieder aufs Eis zurückkehren wird.

Rückblick: Zwei Treffer ins leere Tor sorgten am Ende für ein klar aussehendes 4:1 für Düsseldorf. Obwohl die Adler nicht ihr bestes Eishockey boten, war die Partie lange eng.

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