05.01.2026

Performance-Check: Straubing Tigers

Performance-Check: Straubing Tigers

Der 4:0-Auswärtssieg unserer Adler Anfang Dezember bei den Straubing Tigers war Teil einer Serie von vier aufeinanderfolgenden Zu-Null-Erfolgen. Am morgigen Dienstag gastieren wir nun zum zweiten Mal in dieser Saison bei den Niederbayern. In unserem Performance-Check werfen wir einen Blick darauf, was sich bei den Gäubodenstädtern seither getan hat.

Form: Auf die 0:4-Heimniederlage gegen unsere Adler folgte für Straubing ein weiteres 0:4 in Iserlohn. Ein kleiner Einbruch, der im bisherigen Saisonverlauf so nicht abzusehen war. Die Niederbayern verfielen jedoch nicht in Selbstzweifel, arbeiteten sich aus der Ergebniskrise und feierten anschließend sechs Siege in Serie. Das 0:2 zu Hause gegen die Roosters sowie der 5:2-Auswärtserfolg in Wolfsburg zwischen den Jahren sorgten kurz vor dem Jahreswechsel für eine gemischte Gefühlslage. Mit den Partien gegen die Topteams aus Köln (2:4) und Ingolstadt (6:3) eröffneten die Tigers schließlich das neue Kalenderjahr wiederum mit einer Niederlage sowie einem Erfolgserlebnis.

Tor: Stammtorhüter Henrik Haukeland absolvierte bislang 27 Spiele, in denen er 20 Siege verbuchen konnte. Mit einem Gegentorschnitt von 2,27 sowie einer Fangquote von 91,07 Prozent zählt der Norweger in beiden Kategorien zu den fünf besten Torhütern der Liga. Bereits dreimal blieb er dabei ohne Gegentreffer. Backup Florian Bugl kam in zehn Partien zum Einsatz und kassierte durchschnittlich 3,27 Gegentore pro Spiel. Seine Fangquote von 87,24 Prozent liegt im Ligavergleich im unteren Drittel.

Verteidigung: Mit 96 Gegentoren stellen die Tigers die viertbeste Defensive der PENNY DEL. Kein anderes Team erzielt zudem mehr Treffer durch Verteidiger als Straubing (34). Offensiv gefährlichster Abwehrspieler ist weiterhin Marcel Brandt mit 34 Punkten, aufgeteilt in 14 Tore und 20 Vorlagen. Auch Nicolas Beaudin (19 Punkte) und Alex Green (17 Punkte) tragen regelmäßig zum Offensiverfolg bei. Neuzugang Ryan Merkley konnte sich bislang noch nicht in die Torschützenliste eintragen. Trotz der zweitwenigsten geblockten Schüsse ligaweit stellen die Tigers mit 81,90 Prozent das viertbeste Unterzahlspiel der Liga.

Sturm: Die Mannschaft von Craig Woodcroft, der aus den vergangenen acht Duellen mit Mannheim lediglich ein Sieg gelang, erzielte 20 ihrer bislang 127 Tore mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis. Daraus resultiert eine Powerplay-Quote von 20 Prozent, was dem Ligamittelfeld entspricht. Angeführt wird der Angriff von Nick Halloran, der mit 16 Toren und 23 Assists (39 Punkte) zugleich Vierter der PENNY DEL Scorerliste ist. Jeweils zwölf Treffer und damit die drittmeisten im Team verbuchten Elis Hede und Justin Scott, während Tyler Madden neben elf Treffern auch 15 Vorlagen in nur 26 Partien vorweisen kann. Routinier Stefan Loibl folgt mit 25 Punkten als viertbester Scorer im Tigers-Kader. Auch die deutschen Akteure Danjo Leonhardt (22), Tim Fleischer (19), und Filip Varejcka (15) haben sich als verlässliche Punktesammler etabliert.

Personal: Hinter den Einsätzen von Zac Leslie, Josh Melnick und Wade Allison steht noch ein Fragezeichen. Sicher fehlen werden hingegen Mike Connolly (Oberkörperverletzung) sowie Linus Brandl (Unterkörperverletzung).

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