Doppelter Punktgewinn in Bremerhaven
Die Adler Mannheim haben das erste Auswärtsspiel nach der Olympia-Pause gewonnen. In Bremerhaven siegte das Team von Cheftrainer Dallas Eakins mit 2:1 nach Verlängerung. Die Mannheimer Treffer erzielten Brendan O’Donnell und Zach Solow.
Die Adler hatten durch John Gilmour die erste Gelegenheit (5. Minute), mussten im Anschluss aber zwei Unterzahlsituationen überstehen. Miha Verlic hielt in einen Pass die Kelle rein (6.), Max Görtz schloss gefährlich ab (7.), aber beide Male war Maximilian Franzreb stark zur Stelle. Im eigenen Powerplay verpasste Marc Michaelis einen Abpraller (17.), ehe wieder Franzreb gegen den allein vor ihm stehenden Andy Miele und den Schuss von Colt Conrad aus kurzer Distanz zur Stelle sein musste (beide 19.). Pech hatte Kristian Reichel kurz vor der ersten Pause bei seinem Pfostenschuss.
Conrad war es auch, der kurz nach Wiederbeginn die Scheibe im Drittel der Adler eroberte, aus kurzer Distanz aber vergab. In Überzahl war es dann Ziga Jeglic, der am linken Bullykreis frei zum Abschluss kam und das offene Tor vor sich hatte – 1:0 (24.). In der Folge kämpften sich die Adler zurück in die Partie. Kris Bennett (28.), Dan Renouf (30.) und Reichel in Überzahl (31.) fanden aber allesamt die Lücke nicht. Besser machte es Brendan O’Donnell, der mit einem starken Schuss unter die Latte Kristers Gudlevskis keine Chance ließ (38.).
Über weite Strecken des Schlussabschnitts neutralisierten sich beide Teams. Tempo und Intensität blieben hoch, Chancen wurden aber weniger. Anthony Greco war rund sechs Minuten vor Schluss vom linken Bullykreis gefährlich, Gudlevskis aber zur Stelle. Phillip Bruggisser hatte die späte Entscheidung auf dem Schläger, traf aber nur den Pfosten (60.). So ging die Partie in die Verlängerung. Greco und Nick Mattinen kamen aus kurzer Distanz hier nicht an Gudlevskis vorbei (62.), Zach Solow drückte die Scheibe letztlich aber am Bremerhavener Schlussmann vorbei (63.).



