Worge Kreü: „Darauf lege ich großen Wert“
Vor knapp einem Monat haben wir uns für den Saisonendspurt mit Verteidiger William Worge Kreü verstärkt. Nachdem der Abwehrhüne die vergangenen Wochen genutzt hat, um Team, Stadt und Liga besser kennenzulernen, spricht der 25-Jährige nun im Interview über seine bisherigen Eindrücke, beschreibt seinen Spielstil und gibt Einblicke in sein Leben abseits des Eises.
William, du bist jetzt seit etwa einem Monat in Mannheim. Wie gefällt es dir hier?
Mir gefällt es bisher wirklich sehr gut. Die Fans, das Team und der Staff haben mich herzlich aufgenommen. Ich bin sehr froh, hier zu sein, und versuche, Tag für Tag das Maximum herauszuholen.
Welchen Eindruck hast du von deinen neuen Teamkollegen gewonnen?
Sowohl meine Mitspieler als auch die gesamte Organisation waren von Anfang an sehr offen und freundlich. Deshalb hat es nicht lange gedauert, bis ich mich als Teil des Teams gefühlt habe. Der Einstieg wurde mir einfach und unkompliziert gemacht.
In deinen bisherigen Spielen bist du als körperbetonter Verteidiger aufgefallen. Ist das ein wichtiger Teil deines Spiels?
Ja, auf jeden Fall. Darauf lege ich großen Wert. Ich spiele gerne physisch, unterbinde Angriffe und schaffe Raum für unsere Offensivspieler. Damit bin ich bisher sehr zufrieden.
Wie schätzt du das Niveau in der PENNY DEL ein?
Es ist eine sehr anspruchsvolle Liga mit vielen starken Teams. Dadurch ist sie sehr ausgeglichen. Außerdem gibt es hier viele große und körperlich robuste Spieler. Man muss jeden Abend bereit sein und alles geben, um erfolgreich zu sein.
Welche sozialen Fähigkeiten braucht man, um sich in ein bestehendes Teamgefüge einzufügen?
Man sollte zunächst beobachten, wie die Gruppe funktioniert und welche Dynamiken es gibt. Gleichzeitig ist es wichtig, offen zu sein, das Gespräch zu suchen und auf andere zuzugehen. Wie gesagt, mir hat das Team die Integration sehr leicht gemacht.
Die Playoffs stehen vor der Tür. Was bedeutet diese Phase für dich?
Wir spielen alle Eishockey, um genau diese Spiele zu bestreiten und so weit wie möglich zu kommen. Das ist letztlich das, worauf man den ganzen Sommer und die gesamte Saison hinarbeitet.
Wie würdest du dich abseits des Eises beschreiben?
Abseits des Eises bin ich eher locker, humorvoll und gesellig. In der Kabine möchte ich ein guter Teamkollege sein, auf den sich alle verlassen können.
Welche Hobbys hast du?
Ich gestalte meine Zeit außerhalb der Halle ganz unterschiedlich. Zum Beispiel gehe ich gerne einen Kaffee trinken und beobachte dabei das Treiben um mich herum. Dadurch kann ich meistens abschalten.



