24.01.2026

Performance-Check: EHC Red Bull München

Performance-Check: EHC Red Bull München

Ein Penaltysieg zuhause, je ein Sieg und eine Niederlage auswärts – so lautet die Bilanz unserer Adler in der laufenden Saison gegen den EHC Red Bull München. Anfang Januar gewann unsere Mannschaft in der Landeshauptstadt mit 4:2. In unserem Performance-Check werfen wir einen Blick darauf, was sich bei den Red Bulls seitdem getan hat.

Form: München gehört seit der Deutschland-Cup-Pause Mitte November zu den formstärksten Teams der Liga und sammelte in diesem Zeitraum die zweitmeisten Punkte. Trotz anhaltender Verletzungssorgen kletterte die Bayern in der Tabelle kontinuierlich nach oben und rangieren mit 83 Punkten aktuell nur einen Platz hinter unseren Adlern auf Rang drei. Nach der Heimniederlage gegen Mannheim folgten aus fünf Partien drei Siege gegen Straubing (6:3), Iserlohn (6:0) und Dresden (3:1). Niederlagen mussten die Red Bulls dagegen zuhause gegen Berlin (2:3) sowie zuletzt in Nürnberg (4:5) hinnehmen. Die jüngste Partie gegen Bremerhaven konnte am Ende dank zweier Empty-Net-Treffer vermeintlich klar mit 6:3 gewonnen werden.

Tor: Der nachverpflichtete Antoine Bibeau präsentiert sich weiterhin als äußerst sicherer Rückhalt und ist statistisch derzeit der zweitbeste Torhüter der Liga. Eine Fangquote von 92,78 Prozent sowie ein Gegentorschnitt von 1,82 unterstreichen die starke Form des Kanadiers. Nationaltorhüter Mathias Niederberger feierte in Nürnberg nach knapp zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback. In bislang 15 Einsätzen ging er neunmal als Sieger vom Eis.

Verteidigung: Nach unseren Adlern stellen die Red Bulls mit 104 Gegentoren die zweitbeste Defensive der PENNY DEL. Betrachtet man ausschließlich den Zeitraum nach der Deutschland-Cup-Pause, führt München diese Statistik sogar mit lediglich 48 Gegentreffern an. Während das Unterzahlspiel mit 79,20 Prozent im Ligamittelfeld liegt, ist die Zweikampfquote von 52,22 Prozent ligaweit der beste Wert. Punktbester Verteidiger der Münchner ist aktuell Ryan Murphy mit sieben Toren und 25 Vorlagen. Fabio Wagner, Dillon Heatherington und Konrad Abeltshauser sorgen zusätzlich für defensive Stabilität.

Sturm: Von den bislang 145 erzielten Treffern gingen 123 Tore auf das Konto der Stürmer. Zudem suchen die Angreifer der Red Bulls schnell den Torabschluss. Angeführt wird die Offensive von Taro Hirose, dem sechstbesten Scorer der Liga, der acht Tore und 38 Assists verbuchte. Auch Veit Oswald und Jeremy McKenna waren in den vergangenen Wochen stark unterwegs, ebenso wie der beste Punktesammler der jüngsten Vergangenheit – Adam Brooks. Er wird den Münchnern jedoch vorerst verletzungsbedingt fehlen. Die Überzahlquote von 23,58 Prozent bedeutet aktuell Rang drei im Ligavergleich.

Personal: Trainer Oliver David musste zuletzt auf die Angreifer Chris DeSousa (Oberkörperverletzung) verzichten. Auch hinter einem Einsatz von Veit Oswald steht noch ein Fragezeichen. Sicher ausfallen wird der bereits erwähnte Brooks, der dem Team aufgrund einer Unterkörperverletzung voraussichtlich rund sechs Wochen fehlen wird.

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