25.01.2026

Penalty-Sieg im Topspiel

Penalty-Sieg im Topspiel

Die Adler Mannheim haben am Familientag in der ausverkauften SAP Arena gegen München gewonnen. Im Topspiel setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Dallas Eakins mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Die Tore für die Adler erzielten Brendan O’Donnell (2), Matthias Plachta und Kris Bennett.

Obwohl München in der Anfangsphase mehr Abschlüsse hatte, auch bedingt durch ein frühes Überzahlspiel, waren es die Mannheimer, die zunächst in Führung gingen: Ein Schlagschuss von Brendan O’Donnell fand seinen Weg ins Tor (8. Minute). Wenn es gefährlich wurde, dann durch die Adler, sowohl Alex Ehl (14.) als auch Kris Bennett scheiterten jedoch an Münchens Torwart Antoine Bibeau (15.). Somit ging es mit der knappen Führung für die Adler in die erste Drittelpause. 

Zum Start in das zweite Drittel fehlte bei einem Zwei-auf-eins-Konter über Zach Solow und Nick Mattinen die Präzision (24.). Auf der anderen Seite befanden sich die Adler im Glück, der Versuch von Ryan Murphy ging an die Latte (30.). Weil beide Mannschaften aus ihren Überzahlsituationen kein Kapital schlagen konnten, blieb es bei einem torlosen Mitteldrittel.

Im Schlussdrittel leisteten sich die Adler zu viele individuelle Fehler, sodass München das Spiel innerhalb von sechs Minuten in ein 3:1 drehen konnte. Erst Tobias Rieder mit der Rückhand (44.), dann Brady Ferguson nach einem Konter (48.) und schließlich Yasin Ehliz nach einem Scheibenverlust im Adler-Drittel (50.) schossen die Führung der Red Bulls heraus. Cheftrainer Dallas Eakins zog bereits rund sieben Minuten vor dem Ende seinen Torhüter, was sich bezahlt machen sollte: Zunächst traf Matthias Plachta im Powerplay (56.) zum Anschluss, ehe Bennett bei angezeigter Strafe den viel umjubelten Ausgleich erzielte (58.). Weil die Partie in der anschließenden Verlängerung keinen Sieger fand, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen. Hier verwandelte O‘Donnell den entscheidenden Versuch zugunsten der Adler.

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